Beschreibung der Mondländer auf Section III.
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unterm westlichen Walle vertiefte Fläche des Römer, zeigt ausser einem schönen Centralgebirge, dasnach demselben Beobachter (Th. II. S. 282.) 4991 Fass hoch ist, «och ein tiefes Grübchen mit er-
höhelen hellen Rande, ist mit dem Ringgebirge fast von gleich heller Farbe, und kann mit diesemin hoher Beleuchtung von deu beinahe eben so hellen Umgebungen nicht ganz deutlich unterschiedenwerden.
§. 90.
Le Monnier . *) An der Grenze des Marc sercnitalis liegt die kleine helle Bergkuppe, deren
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29° 24' 24" westlicher Länge und 25° 47' 32" nördlicher Breitebestimmte. Niedere Bergreihen gehen von derselben zu beiden Seiten ab. Zwei derselben verbreitensich über die Fläche des Marc screnitatis, die beiden andern aber schliessen sich an das hohe Ge-
birge an, das die westliche Seite des Le Monnier begrenzt, mit den Gebirgen bei P. zusammenhangt,eine schichteuförmige Bildung zeigt, und auf welchem ich mehrere sehr vorstehende Bergkuppen er-kannte Unter diesen ist diejenige, die bei 48- hohe Gebirge endigt, die grösste, sie breitetsich nach Süden zu in mehreren Armen aus, und hat östlich neben sich em erliöhetes Vorland,
das das Mare serenilalis begrenzt, und in welchem ich 3 kleiue Gruben mit erliöheien Rändernwahrnahm.
Die Ebene des Le Monnier ist 9 Meilen im Durchmesser gross, hat eine graue Farbe, die amFusse der hohen Gebirge dunkler, am Mare serenilalis aber etwas heller ist. Sie wird von dem
hellen Gebirge bogenförmig begrenzt, und kann dieser Gestalt wegen in jeder Beleuchtung leicht auf-
gefunden werden.
♦") Peter Carl Le Monnier, geboren zu Paris am 23. Nov. 1715, beobachtete schon in seinem 16 tcn Jahre
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den Gegenschein Saturns, und war der erste, der die Elemente der Sonnenhalm näher bestimmte. Zum
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mOXO Akademie am 2t. April 1736 aufgenommen, «J«« Im »1—
tuugnene au in*. Erdkugel in den Polarlandern zu messen, und ging desshalb
poriui. und Clairaut gewählt, emen Gied der ” bosl i»mlc er die Schiefe der Eeliptik,
im Winter .736- 1737 :nach Tont» I dm ™™ ‘ einc , „ FiMlcrn .Vetwcichnle
legte auch to letzten Jahre der Akademie den F an eur Uit«^ ^ TOändcr i kh6 im Sommcr
ror, da. erst 14 Jahre nachher herauskam Er™‘ p.^.uent einffihrte. Er berechnete Comelen-„nd Winter bemerkte, und lmm. Beobachten das die Um .c g< ,],„ä,sigkeilen de. Salurnlanf,,
bahnen, zog 1743 in St. Snlpice emo grosse M.Uagslmie, ei cllglisc l,e Instrumente in Frankreich ei»,
die durch Altracl.on de, Jnp.lcr, ,.r«,.l».t warf, _lnhrl. mehr^^g ^ ^ ^
beobachtete am -j. July 1/48 m Schottland die nngfoim ö -utf Befehl Ludwigs des XV. eine
des Mondes auf der Soimenscheihe. Im Lustschlosso Bellevue zog er > S
des tvionucs u . t? .md kauite mit diesem Gelde mehrere In-
TVUii'urilinie erhielt dafür eine Gralihcaüon von 15000 liaubcu ,
“2 ’ E “ lieferte 1753 auch eine neue Abbildnng der Mondileclcn machte r,elendere Mondbeob-
ach Um een war nachher einige Zeit Prof, der Physik um Collegium von Frankreich und stath am April' - I in der Normandie . Seiner Tiiäligkeit verdankt die Wissenschaft sehr nützliche Entdeckungen
m,d ,L„Wht=::;eu, die er i„ mehreru Abholungen „nd Werken bekam,! machte, und d.esen die Be.sclireibüng vieler astronomischen Inslrnmente beilegte.
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