und der Eintheilung des Vertrages. 55
welcher zeither durch seine Handlungen, die indem Änrimachiavell geäußerten Grundsätze vor-trefflich bestätiget hat.
§.
Es entspringt aber aus dem vereinigten Wohl. Md eken bar«stände des Regenten und der Unterthanen al> aus entspringtlein die wahre Starke eines Staats. Diese Star- kea^Swats!ke besteht vornehmlich in dem gemeinschaftlichenVertrauen und Liebe, die ein weiser Regent undglückliche Unterthanen eines beträchtlichen Staatsgegen einander haben, indem sie das Vermögen desStaats mit vereinigten Kräften beständig zu erhal-ten und zu vermehren suchen. Denn weder die §r-füllten Schatzkammern und die fürchterlichsten Krie-gesheere des Regenten, noch ein im Reichthumund Ueberfluß lebendes Land machen diese Star-ke aus. Ein solcher Zustand, so glücklich er zuseyn scheint, ist wider alle Zufälle keinesweges hin-reichend. Die Geschichte ist nicht leer vonBeyspie,len der mächtigsten und blühendesten Reiche, dieun-vermuthet ihren Untergang gefunden haben. EinMonarch hat demnach sehr viel verloren, wenn erdie Liebe und das Vertrauen seiner Unterthanennicht mehr besitzet.
§. 24.
Nach diesen nöthigen Voraussetzungen schreiten Zusdmnim-wir nunmehro zu denen, zur Regierung eines Ang nur demStaats erforderlichen Wissenschaften selbst. Dadenn, vermöge der in dem 21. §. gemachten Ein.theilung, in dem folgenden ersten Theile die Ge.schaffte von Erhaltung und Vermehrung des Ver.
D 4 mögens