des Staats. 21
ſchon ein ſolches Uebel, das in Anſehung eines freyenStaates von dem elenden Zuſtande der Unſicher-heit und der Gewaltthaͤtigkeit nicht ſehr unterſchie-den iſt.
§. 39.
Man muß aber die Sicherheit des Staats auf Die Sicherheitzweyerley Art betrachten. Sie iſt naͤmlich 1) ent⸗ 6 vense gch-weder eine aͤußerliche Sicherheit wider alle feinde undliche Anfaͤlle anderer freyen Maͤchte, oder ſie iſt enn ce2) eine innerliche Sicherheit wider alle Unruhen, 1Gewaltthaͤtigkeiten und Bedruͤckungen, die in denGraͤnzen des Staats ſelbſt entſtehen koͤnnen. Danun eine jede Art der Sicherheit ihre beſondern Mit-tel und Maaßregeln erfordert, wenn ſie der Regentdem Staate verſchaffen will, ſo theilet ſich dieſeerſte Abtheilung des erſtern Buches natuͤrlicherWeiſe ferner in zwey Abſchnitte ein, davon dererſte Abſchnitt von der aͤußerlichen Sicherheit, derzweyte Abſchnitt aber von der innerlichen Sicherheitdes Staats handelt.
8v Erſter