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1 (1758) Die Lehre von Erhaltung und Vermehrung des Vermögens des Staats, und mithin die Staatskunst, die Policey- und Commercien-Wissenschaft nebst der Haushaltungskunst / Johann Heinrich Gottlob von Justi
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Von der Handhabung

die von keiner beſſern Beſchaffenheit ſind. Wirhaben eine Menge regelmaͤßiger und ſchoͤner Schau-ſpiele von inn⸗ und auslaͤndiſchen Verfaſſern, diezugleich ergoͤtzen und beſſern koͤnnen. Man ſolltealſo einem gelehrten und vernuͤnftigen Manne,welcher die Regeln der Schaubuͤhne verſtuͤnde, auf-tragen, daß er die zu ſpielenden Stuͤcke erwaͤh-len ſollte.

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Drittes Hauptſtuͤck.

Von der Handhabung der Gerechtigkeit.

§. 100.

M. oberſte Gewalt in dem Staate muß die Strei-

tigkeiten entſcheiden laſſen, welche unter den

Unterthanen wegen ihrer Beſitzungen, Gewerbe undHandlungen beſtaͤndig zu entſtehen pflegen, wenn

an

ders die innerliche Sicherheit ſtatt ſinden ſoll

(§. 78). Dieſe Entſcheidung muß ſich auf den Zu-ſtand der Republik und die ſittliche Beſchaffenheitder menſchlichen Handlungen gruͤnden; und alsdennkann man ſagen, daß die Gerechtigkeit gehandhabetwird. Es werden aber hierzu gewiſſe Vorſchriften

un

d Verordnungen der oberſten Gewalt, die man

Geſetze nennet, erfordert, damit die Unterthanen inihren Handlungen nach dem Zuſtande der Republikdas ſittliche Gute zu beobachten wiſſen. Die Hand-habung der Gerechtigkeit beſteht alſo in den Maaß-regeln der oberſten Gewalt, um die Handlungender Unterthanen mit den Geſetzen uͤbereinſtimmend

zu

erhalten.F. 101.Die Handhabung der Gerechtigkeit iſt alſo von

der Wiſſenſchaft der Rechte ſelbſt unterſchieden. Die

Rechts