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1 (1758) Die Lehre von Erhaltung und Vermehrung des Vermögens des Staats, und mithin die Staatskunst, die Policey- und Commercien-Wissenschaft nebst der Haushaltungskunst / Johann Heinrich Gottlob von Justi
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180
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180 Von der Kenntniß

im Lande gewonnen und erzeuget, oder aber von aus-

Ihr uUnter⸗ waͤrtigen Nationen erhalten, und in das Land einge-LLö fuͤhret ſeyn koͤnnen; ſo entſteht daher der erſte Unter-ſche. ſchied der Waaren, naͤmlich daß ſie entweder inn-

laͤndiſche oder auslaͤndiſche ſind.§. 161.

Der Handel Die Commercien mit auswaͤrtigen Nationen koͤn-mit innlandi⸗ 8 M 2 8

ſchen Waaren nen dieſe beyderley Waaren auf verſchiedene Art zum

kann in gewie Grunde haben. Wenn der Kaufhandel mit innlaͤn-ſem Betracht. 1—

ſchadlich ſenn. diſchen Waaren gefuͤhret wird; ſo gewinnt zwar der

Keichthum des Landes allemal etwas dabey: allein

dieſe Art der Commercien kann dem ohngeachtet

dem Staate nachtheilig ſeyn. Denn wenn die Waa-

ren roh und unverarbeitet aus dem Lande gefuͤhret,

oder von fremden Nationen ſelbſt abgeholet werden:

ſo verliert das Land ein Betraͤchtliches an dem Ge-

winnſte und an der Nahrung der e es e.g. die

man davon haͤtte genieſſen koͤnnen.§. 162.

ö.— Wenn dieſer auswaͤrtige Handel bloß mit auslaͤn-ſchen Waaren diſchen Waaren gefuͤhret wird, ſo geſchieht ſolches ent-6 weder, daß dieſe Waaren im Lande conſumiret werdenvortheichaftig us ſollen, oder man will ſie wieder an andere auswaͤrti-ſeyn. ge Nationen mit Vortheil verhandeln. Die erſteArt der Commercien iſt einem Lande durchaus ſchaͤd-lich. Denn ob zwar die beſondern Kaufleute, ei-nige Handlung treibende Staͤdte, und die Zoll-Mauth⸗ und Accisraſſen des Regenten eine Zeitlangguten Vortheil davon haben koͤnnen; ſo kann dochdas geſammte Land unmoͤglich etwas dabey gewin-nen; ſondern wenn es keine andere Quellen desReichthums hat: ſo muß ſich nach und nach allesGehh⸗ und Silber daraus verlieren; und dieſer ſchaͤd-liche

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