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1 (1758) Die Lehre von Erhaltung und Vermehrung des Vermögens des Staats, und mithin die Staatskunst, die Policey- und Commercien-Wissenschaft nebst der Haushaltungskunst / Johann Heinrich Gottlob von Justi
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179
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mit auswaͤrtigen Voͤlkern. 779

mehr Geld und Silber in das Land eingeht, als zu

dieſem Behuf daraus ausgefuͤhret wird; und indem

wir hier von den Commercien handeln: ſo muͤſſen

wir uns bemuͤhen, die erforderlichen Grundſaͤtze und

Regeln zu einer ſolchen Beſchaffenheit des Kaufhan-

dels an die Hand zu geben. Damit wir nun ſolches

deſto deutlicher und uͤberzeugender leiſten koͤnnen; ſo

wollen wir dieſes wichtige Hauptſtuͤck, in welchem

die ganze Commercienwiſſenſchaft in der Kuͤrze vor-zutragen iſt, in drey beſondere Betrachtungen ein⸗ Nee.-Kentheilen, und gleichwie wir hier die Staatscommer⸗ Hauptſtuͤckes incien⸗Wiſſenſchaft vortragen, welche einige Kenntniß Lder vor den Kaufmann gehoͤrigen Commercienwiſ-ſenſchaft voraus ſetzet(§. 28); ſo wollen wir die erſteBetrachtung der Kenntniß des Commercienweſens

widmen. Die zweyte Betrachtung wird ſodenn die

Art und Weiſe, die Commercien zu gruͤnden, und

in bluͤhenden Zuſtand zu ſetzen; die dritte Betrach-

tung aber die Huͤlfsmittel bluͤhender Commercien an

die Hand zu geben ſuchen.

rERRRAvꝓErſte Betrachtung.

Von der Kenntniß des Commercien-weſens.

§. 160,

De Gegenſtaͤnde der Commercien ſind allerley Was WaarenArten von Waaren. Waaren aber ſind be⸗ ſind.wegliche Guͤter, die zur Nothdurft und Bequemlich-keit des menſchlichen Lebens dienen, und zu dem End-zwecke in Vorrath gewonnen und angeſchaffet werden,um ſolche gegen andere Guͤter oder baares Geld mitVortheil umzuſetzen; und gleichwie ſolche entweder8 2 im