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1 (1758) Die Lehre von Erhaltung und Vermehrung des Vermögens des Staats, und mithin die Staatskunst, die Policey- und Commercien-Wissenschaft nebst der Haushaltungskunst / Johann Heinrich Gottlob von Justi
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490 Von der Wirthſchaftoe-o

Zweyter Abſchnitt.Von der Wirthſchaft in den Staͤdten.

§. 476.

Die Stadt⸗ MNoecrem wir nunmehro die allgemeinen Lehren1 der Haushaltungskunſt vorgetragen haben:zen Zuſammen⸗ ſo iſt es noͤthig, daß wir die zwey großen Haupt-dnge, desed claſſen aller Arten von Haushaltungen und Nah-muß zuerſt abge rungsgeſchaͤfften, naͤmlich die Stadt⸗ und Land-bandelt werden. Wirthſchaft ins beſondere betrachten, um dieſe all-

gemeinen Lehren darauf anzuwenden; und zwarmuͤſſen wir zufoͤrderſt die Wirthſchaft in den Staͤd-ten naͤher zu eroͤrtern ſuchen(§. 416.). Das Stadt-leben ſteht in der naͤchſten Verbindung und Ver-haͤltneß mit der menſchlichen Geſellſchaft und derVerfaſſung der Republik; indem ſowohl dadurchdie Verknuͤpfung der Landnahrungsgeſchaͤffte mit demgeſammten Nahrungsſtande des Landes geleiſtet wird,als auch darinnen von dem Landleben ganz abgeſon-derte Gewerbe getrieben werden, die ihren unmittel-baren Einfluß in das Beſte des Staats haben.Ueberdieß finden hier die allgemeinen Haushaltungs-lehren bloß eine allgemeine Anwendung, weil esunmoͤglich iſt, ſich in die innerliche Einrichtungeines jeden beſondern Stadtgewerbes einzulaſſen,man muͤßte denn eine ausfuͤhrliche Anweiſung zu je-dem beſondern Nahrungsgeſchaͤffte und Handwerkeſchreiben wollen; dahingegen gehoͤret zur Abhand-lung der Landwirthſchaft eine beſondere Anwendungder allgemeinen Haushaltungsregeln auf die ganzeinnerliche Einrichtung und Beſchaffenheit der Land-

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