2zo iBuch, 2.Abth.2.Abschn. 6 .Hauptst.
ben; fo entstehen daraus die Erzte^ Dieser Dinge,welche die Metalle außer ihrerMctallheit setzen, sindvornehmlich zwey, nämlich Schwefel und Arsenik,wozu man nach neuern Entdeckungen noch einen drit-ten V> rerzungSweg durch das alcalische Salz rechnenmuß; und mit diesen dreyerlcyMaterien sinket mandie Metalle und Haibmetalle auf so verschiedene Artvereinigst, daß dadurch bey jedem Metalle vielerlei)Erztc entstehen, die wir aber nach den Schranken die-sesWerkes hier nichrumständlich beschreiben könne».Alle diese Erzce und Minen, brechen aufKlüften,Gangen und Flößen. Alle Gebirge nämlich, wennman di-> obere lockere Erde, welche Dammerde ge-nennet wird, wegräumet, bestehen gemeiniglich auSeinem festen Gesteine, welches entweder ganz einerleyist und nirgends Oeffnungen hak, oder hier und dortvon einander steht, daß ein leerer Raum bleibt, unddiese Oeffnung heiß keine Kluft. Zstnu» diese KluftmitErzt oder mit einer von dem Gesteine unterschie-dcnenBergart erfüllet; so wird sie ein Gang genen-net, der nach Beschaffenheit desErzteö unddcrHoff-rnmg gebenden Bergart, oder der wilden Bergart,oder eines lettichten, schmierichteu u. lockern Wesens,womit er erfüllet ist, entweder ein edler, oder ein tau-ber, oder ein fauler Gang heißt. Alle diese Klüfteund Gange durchschneiden das Gebirge in der Lange,oder von der Höhe des Berges nach dem Fuße zu.Wenn sich also eine von dem gemeinen Gesteine un-terschiedene Bergart, oder ein Erzt findet, welches dasGebirge der Breite und Flache nach durchschneidet,st> bekömmt diese Art eines Ganges den Namen einesFlößes, und wenn ein solches Flöß fünfjachtern undmehr breit ist, so wird es ein Stockwerk genennet.Die Gänge werden nach den Stunden des CompaffeSund der Art ihres Streichens in stehende, Morgen.Spakh - und streichende Gange eingetheilet. Ein
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