258 l Buch, 2.Abth. 2.Abschn. 6.Hauptst.
nach noch einigemal geröstet, und nach Unterschied derMetalle entweder verbleyet wird, oder durch ferneresSchmelzen die darinnen enthaltenen Metalle darstel-let. Das Verblcyen, oder die Bleyarbeit geschiehtmit reichhaltigen Erzten, oder den vorhin gedachten ge.rösteten Rohsteinen, und wobey der Gehalt derselbendurch zugeschlagene Bleyerzke, Glätte und Heerd indas Bley gebracht wird, welches man hernach aufdenTreibeöfen abtreibt, um das darinnen befindlicheGold und Silber rein zu erhalten. Diese Treibeöfenhaben einen Heerd von Asche, und in denselben ziehtsich theils das Bley hinein, theils machet es bey demTreiben, oder Kochen des Bleyes, die so genannteGlötte, die von Zeit zu Zeit abgezogen wird, bis end-lich das Gold und Silber, wenn auf diese Art dasBley fast gänzlich verzehret ist, den Blick thut, dasist, zu rauchen aufhöret, und sich mit einer Haut über.zieht, die mit schönen Farben spielet. Das Gahrma.chen des Kupfers geschieht aufeine Art, die mit diesemAbtreiben eine Aehnlichkeit hak; nur daß darzu garwenig Bley erfordert wird.
§. i9Z.
VonZügulma» Auf diese Art werden vornehmlich die Erzte derZE Ä* Metalle zu gut gemachet. Gleichwie wir aber obenkcr Mineralien noch zwo Classen der Mineralien angenommen ha.undS'Ä^Wecke bk", nämlich die Erzte der Halbmetalle, und die Mi.und verschiede- nern der Salze und des brennlichen Wesens (§. I87>);Hütten"^ so müssen wir auch hiervon etwas gedenken. Mitihrer Gewinnung in den Gruben, hat es eben dieBeschaffenheit, als wir von den Erzten vorher vorge-stellet haben; und einige davon sind alsobald Kauf.mannsgut, als sie aus der Grube herauskommen, alsderZinnober, der Gallmey, das Steinsalz, die Stein-kohlen und.dergleichen mehr. Einige fließen bey ei-nem gelinden Feuer ohne alle Mühe aus ihrer Mut.
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