Von den Steuern aufdie Grundstücke. 52z
Haus jemals zweifell,ästig werden könnte. Diese Nu-meri, dienen auch, die Einquartierung der Soldatendesto ordentlicher und geschwinder zu bewerkstelligen,wie sie denn auch in der Ordnung der Bürgerwacht undandern Anstalten nicht „»nützlich sind.
§. N7.
Wenn nun die Ausmessung der Grundstücken und SodannUntersuchung der Beschaffenheit der Häuser geschehen nach'ih-ist, so muß man, um zu einer gerechten Gleichheit in s^Güte u-Be-den Contriburionen und Steuern zu gelangen, von Asse Classenjeder Art drey Claffen machen, und zwar die Aecker, «eordnet wer»Wiesen, Weingärten, Holzungen und andere Grund-stücken einer Fluhr in gute, mittelmäßige und schlechte,dieHäuse, jeden Ortes aber in große, mittlere und klei.nere einrhellen. Denn man würde schwerlich zu einergerechtenGleichheitindemContributionöwesengelan.gen können, wenn man nicht auf diesen UnterschiedBetracht machen wollte. Weil aber die Fruchtbar-keit der Gegenden selbst gar sehr von einander unter,schiedenist, so, daß öfters derjenigeAcker, derindiesecGegend unter die besten Aecker gehöret, kaum so gutist, daß er in einer andern Gegend einem mittelmäßi.gen Acker gleich geschahet werden kann; so muß mandie Gegenden und Fluhren selbst als gute, mittelmäßi-ge und schlechte eintheilen, und nach vorhergegange-ner Untersuchung jede zu ihrer Classe bestimmen ").
Eine ähnliche Beschaffenheit hat es mit den Häusern.
Eine kleine Stadt hat nicht so viel Nahrung, als einemittelmäßige, und diese wieder nicht so viel, als einsgroße. Folglich istauchderVortheilundNuhen nichteinerley, der aus Häusern von gleicher Größe undBeschaffenheit zu ziehen ist. Man muß demnachvon den Städten dreyerlen Classen machen, nämlichgroße, mittelmäßige und kleine, und die Märkte undDörfer als eine vierte Classe hinzufügen. Wenn
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