Von den Steuern aufdie Grundstücke, zz/
mit Beschwerden der ^andiente nachgeführet, oderdenKriegesbefehlshabern in viel höherem Preise be-zahlet werden muß, wobey noch überdies besondereEinnehmer gehalten werden müssen *). Bey einersolchen Einrichtung kann auch die Reuterey in Städ-ten oder Casernen stehen, welches für die KriegeSzuchtungleich zuträglicher ist.
->-) Es sind ohnedem in verschiedenen Landen landes-herrliche Einnehmer bereits allzuviel vorhanden.Man muß sich in der That verwundern über dieMenge Einnehmer, die öfters in einem kleinenStädtchen vorhanden sind. Da ist ein Steuer-Einnehmer, ein Accis-Einnehmer, ein Landaccis-rmd Geleits-Einnehmer, ein Fleischsieucr-Emneh-mer, ein Kopfsteuer-Einnehmer, ei» Service- oderFouragesteuenEinnehmcr, und wer weiß waö nochmehr für Einnehmer; da doch alle diese Einnah-men eine einzige Person bequem verrichten konnte,wenn das Coucribmionswcsen gut eingerichtet wä-re. Wenn man nun erwäget, daß alle diese Ein-nehmer dennoch einen Gehalt und Vortheil davonhaben, gesetzt auch, daß er nicht stark ist: sokann man leicht erachten, was den landesherrlichenEinkünften bey einer bessern Einrichtung zuwach-se» könnte.
§. 248.
Es werden zwar noch verschiedene Nebenabgaben Von verschk»nach Maaßgebung der besitzenden Grundstücke, und ^en?dk^achöfters selbst nach demContributionsfuße, aufgeleget; den Grundstü«diejedoch eigentlich keineContributionen und Steuernsind. Darunter gehöret nun vornehmlich das ZurAn-füllung der Magazine erforderliche Gerraide, oder dieKricgesmetze und dieReorontengelder für die demlan-de zu stellen auferlegten Necrouten; desgleichen dieFrohn- und Dienst- und Vorspann Gelder, wenn aufden landesherrlichen Aemtern diePferde- undHand-Dienste in Geld verwandelt sind; wie nicht wenigerEameralwissensch.HTH. P der