Wie der Ge-winnst;) bey de-nen, d e bloiiar?Veiten, zu be-rechnen ist.
Sodann mußder monatlicheoder jährlicheGewiimst auf ei-ne einzelne Per-son ausgerechnet«Verben.
Z78 l Buch, 2. Abth. z.Abschn. z. Hauptst.
winnst biö auf einen Pfennig berechnen wollte. Al-lein, das ist bey einem Stcueranschlage weder nöthignoch thnnlich. Genug, wenn der Gewinnst solcherge-stalt mäßig berechnet wird, daß nicht weniger erhal-ten wird, diese Umstände mögen auch beschaffen seynwie sie »vollen,
§. 282.
Bey der dritten Hauptart der Gewerbe, nämlichderjenigen, so allein arbeiten, und nicht handeln, oderso pur contraätumlocatl Lonciue^i arbeiten, kann derGewinnstamallerleichtestenbestimmet werden. Dennman weiß was z,E. ein Schneider für ein Kleid Ma-cherlohn bekömmt, und wie lange er darüber arbeitet.Man weiß, wie viel Ellen Leinewand ein Leinewebertäglich verfertigen kann; man weiß was ein Maurer,ein Zimmermann und dergleichen täglich verdienet.Ob nun zwar einige Handwerker dieser Art theils percontruclum iocuti eoncinciki arbeiten, theils aber auchWaaren auf den Kauf verfertigen: so kann man siedoch sämmtlich sicher zu der letzten Sorte rechnen, weilsie nurdeshalb aufdenKaufzu arbeiten scheinen,wennsich nicht genügsame gemiethete Arbeit für sie findet.Daß sie aber bey ihrer eigenen Arbeit nicht mehr ver-dienen, ist daher leicht zu schlüßen, weil sie die verdun-geneArbeit übernehmen, welches sie nicht thun wür-den, wenn sie bey ihrer eigenen Arbeit mehr verdienenkönnten.
§. 28z.
Wenn nun solchergestalt derGewinnst wahrschein-licher Weise ausfündig gemachet ist, den ein jedes Ge-werbe an den in Verkehr habenden Waaren, an denverfertigten Producten und an seiner Arbeit bat; somuß ausgerechnet werden, wie viel daraus Gewinnstmonatlich oder jährlich auf eine einzelne P^rstn ent-steht. Bey den Gewerben der zwevten und drittenHauptart findet diese Berechnung gar keineSchwie-
rigkeit;