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Erster Band.
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Das Dörren.

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Man hat auch vielfach versucht, das unbequeme Verfahren des Dörrensdurch Hitze, zu umgehen. Im ,T. 1877 wurden Verfahren, das Erstickender Puppen vermittelst Ammoniakgas (Polo), Schwefeldioxyd (Vincent),Kohlensäure (Gauthier), Kampfer (Bouisson), Alkohol (Caire) unddurch Eintauchen in eine alkoholische Lösung von Quecksilberchlorid(Lamonta), zu bewirken, vorgeschlagen und zeitweise in Anwendung ge-bracht. Zwar wird noch heutzutage in China das Töten der Puppenmit Kohlenoxyd, das in speciellen Kammern, „tsan-wo“, aus der Holz-

Fig. 203. Dürren der Kokons durch die Sonnenhitze ln China .

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kohle erzeugt wird, öfters ausgeübt, im allgemeinen haben sich aber allediese chemischen Mittel in der Praxis nicht einbürgern können. Ob übri-gens bei dem chinesischen Verfahren wirklich das Kohlenoxyd und nichtlediglich die Hitze tötend einwirkt, erscheint fraglich, nachdem festge-stellt ist 1 ), dass das Kohlenoxydgas auf die Puppen nur vorüber-gehend betäubend wirkt. Oie Nachteile der chemischen Verfahren sind:hohe Betriebskosten, umständliches Manipulieren mit den giftigen Gasenund nachteilige Wirkung der letzteren auf die Seidenfasern. Von allen prak-tisch verwendbaren Gasen wirken nur Schwefelwasserstoff, Ammoniakgasund Schwefeldioxyd tödlich auf die Puppen. Schon das Äussere der mitdem letzterem Gase behandelten Kokons lässt ihren anormalen Zustand er-kennen, indem ihre z. B. gelbe Färbung bedeutend trüber wird; fernerzeigen die Puppen statt der üblichen braunen eine, hellgelbe Fär-bung. Die Behandlung mit feuchter schwefliger Säure hat eine nachträg-liche Bildung von 2—3 °/ 0 Schwefelsäure, die durch Oxydation entsteht,

*) Francezon, fltude sur les etouffoirs chimiques. Lyon 1880.Silbermann, Die Seide.

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