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bäume zeigen zahlreiche Blüthenknospen (Fruchtbollen). Von Oberrieden wird jedoch berichtet, daßsich an den Birnbäumen eine Krankheit zeige, welche mit wenigen gelben Flecken auftrete, die sichspäter vermehren und schwarz werden, worauf das Laub abfällt. Wahrscheinlich besteht das Uebelin massenhafter Entwicklung des Birnenbrandes (Kastells cancellata L,.) Die Traubenkrankheit da-gegen ist glücklicher Weise nirgends in großer Verbreitung ausgetreten.
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Frühlingsbericht. Ueber den Stand der Wintersaaten, Weizen, Korn, Roggen, Gerste,Lewat, lauten die Berichte bis Anfangs Juni aus allen Bezirken gut, ja in einigen Gegendenaußerordentlich schön. Auch die Sommerftüchte berechtigen zu schönen Hoffnungen; die Kartoffelnstehen ausgezeichnet, Bohnen und Erbsen stehen schön, doch litten die letztem vom Ungeziefer, dieRüben gingen an vielen Orten nicht auf und an einigen mußte eine zweite Saat vorgenommenwerden. Runkeln werden immer weniger gebaut. Hanf steht schön, Mohn hat durch Erdflöhesehr gelitten. Die Düngerwiesen stehen fast ohne Ausnahme sehr schön, in Bergwiesen im Durch-schnitt mittelmäßig oder gut. Der Rolhklce ist überall sehr schön, Esper und Luzerne weniger gut,da die Winterkälte und der Frühlingsfrost bedeutend geschadet haben. — Am See erfroren an denWeinreben sehr viele Augen und der Frühlingsfrost am 25. und 26. April tödtete die jungenTriebe, so daß daselbst in den höher gelegenen Weinbergen kaum die Hälfte, im Thal dagegen mehrErtrag erwartet werden darf. Im Weinland stehen hier und da die Weinberge schön, an einigendarf man wohl oder ^4 des gewöhnlichen Ertrags hoffen, um Eglisau Wege» Frühlingsfrostetwa 2 /z, bei Wülflingen die Hälfte. Bezüglich aus den Ertrag des Obstes lauten wenige Berichtegünstig.
Sommerbericht. Weizen, Korn, Roggen, Gerste fielen über Erwarten gut aus, besondersim Wehnthal, wo man 12 bis 15 Malter Kernen per Juchart rechnet. Die Kartoffeln scheinenbessern Ertrag zu versprechen als in den letzten Jahren. Auch die Brachgewächse (Erbsen, Acker-bohnen, Stangen- und Krupbohnen, Rüben, Runkeln, Hanf, Flachs, Mohn und Lewat gediehensehr gut. Ueber den Ertrag der Weinberge und Obstgärten dagegen lauten fast alle Berichte sehrungünstig. Im Weinland wird vom Wein 1/4 Ertrag, im Wehnthal nur l/,g erwartet.
Herbstbericht. Weizen, große Garbenzahl, aber nur mittelmäßiger Ertrag an Körnern;Korn etwas besser. Roggen und Gerste gaben eine Mittelernte, in den Bezirken Vülach undRegensberg viel Mutterkorn, Hafer günstig; Kartoffeln besser als in den letzten Jahren;Hülsenfrüchte mit wenigen Ausnahmen gut, Rüben, Runkeln und Räben meist sehr gut.Die Gespinnstpflanzen gediehen gut. Mohn und Lewat gaben einen ausgezeichneten Ertrag.Die Heuernte war wegen nasser Witterung spät, daher wegen Ueberstehens gering; besser fieldas Emd aus. Der Ertrag der Kleeäcker war fast überall gut, Luzerne und Esper dagegenlieferten nur einen mittleren Ertrag. Der Ertrag der Weinberge war durchschnittlich gering, dieQualität dagegen ziemlich gut. Die Krankheit hat sich sehr vermindert. Der Obstertrag ist fastüberall sehr unbedeutend; dagegen ist der Stand des Rebholzes, so wie der Fruchtbäume gut.
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Frühlingsbericht (Ende Mai). Weizen, Korn, Gerste, Roggen stehen, wenigstens in tieferenGegenden, fast überall gut, in Berggegcnden weniger gut, so daß er da und dort im Frühjahrumgemacht wurde. Der Lewat steht überall ausnehmend schön. Der Ertrag der Wiesen ist wegen