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der Frühlingsfröste (24. und 25. April) etwa >/z geringer als in guten Jahren, dagegen ist dasHeu von vorzüglicher Güte. Die Berichte über den Weinstock lauten verschieden. Am See ist derTraubenschuß mittelmäßig. Schlimmer steht es im Weinland, wo man kaum Vr Herbsternte erwartet.Auch der Obstertrag dürste geringer ausfallen, als man nach dem prächtigen Blüthenstand hätteerwarten dürfen.
Herbstbericht. Weizen im Durchschnitt mittelmäßig, besser im Korn als im Stroh, ebensobeim Korn und Roggen, dagegen war der Ertrag der Gerste gut. Die Kartoffeln sindbesser gerathen, als es seit dem Eintritt der Krankheit nie mehr der Fall war. Erbsen und Feld-bohnen lieferten theils gute, theils nur mittlere Erträge. Stangenbohnen und Höckerli sind überallvorzüglich gerathen. Rüben (Mähren oder Rübli) haben an den wenigsten Orten eine befrie-digende Ernte gewährt, da hier und da die Brüt der Möhrenfliege Schaden anrichtete. DieRunkelrüben sind mittelmäßig bis gut gerathen; in einigen Gegenden, z. B. um Pfäffi-kon, wollen dieselben, trotz aller sorgfältigen Kultur nie so groß werden wie im Unterland. Die(Räben) weißen Rüben sind durchschnittlich besser gerathen, als man nach der späten Einsaat er-warten durfte; der Ertrag ist gut bis sehr gut. Bodenkohlrabi geriethen mittelmäßig. Hanf undFlachs sind gut gerathen, wird aber nicht überall gebaut. Lewat gab einen guten Ertrag. Heugab es wenig, aber sehr gutes, Emd viel und gut, und die Herbstweide dauerte bis zum 22. No-vember und war sehr reich; an einigen Orten gewann man noch einen zweiten Emdschnitt. DerWein gab am See in Bezug auf das Quantum einen mittleren Ertrag, rücksichtlich der Qualitätist er gut. Im Weinland ebenfalls mittelmäßiger Ertrag, aber ziemlich gut. Ebenso in Glattfelden ,Eglisau , Rafz und der Enden, wo das Quantum noch etwas größer ausfiel und auch die Qua-lität eher gut genannt werden darf. Der dießjährige Wein setzte an vielen Orten, besonders amSee, eine außergewöhnliche Masse Weinstein ab. — An Obst lieferten die Birnbäume an denmeisten Orten einen kaum mittelmäßigen Ertrag, bei Bülach sehr viel. Aepfel fast überall sehrwenig, Zwetschgen sehr verschieden, an einigen Orten sehr gering, an andern (wie bei Pfäffikonund Bülach ) sehr reich. — Die Herbsteinsaat konnte bei sehr günstiger Witterung gemacht werden,und die Saaten stehen überall sehr schön. Das Rebholz und die Bäume stehen sehr gut.
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Frühlingsbericht. Die Wintersaaten, Weizen, Korn, Roggen und Gerste sind sehrgut durch den Winter gekommen und stehen im Ganzen sehr schön; in magerem Boden litt jedochhier und da der Weizen vom Rost (Räthe). Der Lewat steht sehr schön, doch hat der Repskäfcr(mtiänla ssneu) an sehr vielen Orten Schaden angerichtet. Viele Sommersaaten, wie Sommer-korn, Sommergerste, Hafer, kamen schon im Februar in den Boden und stehen, wie dieim April gepflanzten Rüben und Kartoffeln überall schön. Der Stand der Wiesen ist imAllgemeinen schön, bergshalber sogar ausgezeichnet; Klee , Luzerne und Esper geben sehr viel undgutes Futter, doch wurde der erstere an einigen Orten (Uster, Trüllikon ) von einem Fadenpilze be-fallen, der nicht unbedeutenden Schaden verursachte, der zweite Schnitt litt vom Kleeteufel (Oro-dsnodo). Für den Wein sind die Aussichten allerwärts günstig. Der Obstertrag wird mit Ausnahmeder Kirschen und Zwetschen gering ausfallen; doch leiden an einigen Orten die Kirschbäume auf-fallend am Brenner.
Sommer-und Herbstbericht. Sommerfrucht: Weizen, Korn, Gerste, Roggen haben durch-