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Fr. 2554. 32 R.; 8. die Malerarbeit an Herrn Maler Großmann dahier für Fr. 1725. — Dabeiist zu bemerken, daß die Fundamentausmauerung, Tollen, Kanäle u. dgl. in obigen Summen nichtInbegriffen sind, da das Quantum derselben nicht zum Voraus bestimmt werden konnte; diese Ar-beiten wurden nach dem Ausmaß und nach vertragsgemäß festgesetzten Einheitspreisen vergütet.Dasselbe war mit der Wasserleitung im Gebäude und der Dampfheizung der Fall, welch' letzterean die Herren Gebrüder Sulzer in Winterthur übertragen wurde. — Obschon im Anfang Hoffnungvorhanden war, das Gebäude noch im Laufe des Jahres unter Dach zu bringen, so wurde diesestheils durch die unerwartet schwierige Fundamen tirung, theils durch verspätete Lieferung der Sockel-steine und den früh eingetretenen Winter vereitelt; doch konnte mehr als die Hälfte sämmtlicherMaurer- und Steinhauerarbeit noch erstellt werden. Das Gebäude steht zum großen Theil auf demStück Land, das seiner Zeit als Steinbruch für die Spitalbaute ausgebeutet worden war; dieFundamente sind daher sehr ungleich und erreichen Stellenweise eine Tiefe von 16 Fuß, währendauf andern Stellen der Fels schon bei 6 bis 7 Fuß zu Tage trat. Eine weitere Schwierigkeit bil-dete der Bergschweiß, der besonders auf der Nordseite, wo die Fundamente am tiefsten angelegtwerden mußten, sehr reichlich zum Vorschein kam. Das Gebäude ist 234' lang mit vorspringendenMittel- und Seitenflügeln, letztere 18' tief; die Gevierthöhe des Mittelbaues beträgt 39', die derübrigen Gebäudetheile 26'. Der Zweck des Gebäudes bedingte ein Souterrain und ein Erdgeschoß,und eine innere Eintheilung, welche eine vollständige Trennung der analytischen Chemie von dertechnischen Abtheilung möglich machte. Durch den Haupteingang betritt man den gemeinschaftlichenVestibül, in welchem das Treppenhaus und die Abtritte sich befinden. In der südlichen Hälfte istdie analytische Chemie und in der nördlichen die technisch-pharmazeutische Chemie untergebracht.Jede Abtheilung enthält im Erdgeschoß ein großes Laboratorium, einen Hörsaal, Zimmer für denProfessor, Zimmer für die Waagen und Sammlungen u. s. f. Im Souterrain befinden sich dieDampfheizung und die für beide Abtheilungen erforderlichen Hülssräume, wie Aquarien, Material-kammern, Hülfslaboratorien u. s. f. — Der Mittelbau allein hat einen ersten Stock, in dem nebender Treppe die erforderlichen Zimmer für die Assistenten und die Abwarte untergebracht sind. —Das Gebäude hat einen Sockel von schwarzem Kalkstein vom Walle nsee und einen massiven Unter-bau bis auf Gurthöhe von Bollingerstein. Vom Gurt aufwärts ist sämmtliche Steinhauerarbeit vonBerner Sandstein ausgeführt, und es wurden die Mauern auf gewöhnliche Art verputzt.
Die im Christmonat 1859 unterbrochene Arbeit am Chemiegebäude wurde im März 1860wieder an Hand genommen, und trotz der sehr ungünstigen Witterung so gefördert, daß das Ge-bäude im Brachmonat unter Dach gebracht war. Die Unzulänglichkeit der provisorischen Lokalitätenfür das Polytechnikum machte eine möglichst schnelle Vollendung des inneren Ausbaues äußerstwünschbar, und es wurden deßhalb die dießfälligen Arbeiten mit aller Energie betrieben, um denBau wo möglich schon für das Wintersemester 1860/61 benutzbar herzustellen. Das langsame Trock-nen des Mauerwerks und des Verputzes bei der anhaltend schlechten Witterung führte dann aller-dings zu Verzögerungen, welche von Seite der Bauleitung nicht abzuwenden waren, wenn das Ge-bäude nicht mit bleibenden Mängeln behaftet werden sollte. Da die nördliche Hälfte (Abtheilungfür die technische Chemie) schon im Jahr 1859 am meisten vorgeschritten war, und auch zuerst unterDach gebracht wurde, so konzentrirte man alle Kräfte auf diesen Theil des Gebäudes, und machtees so möglich, daß die technische Chemie Anfangs Wintermonats in die neue Lokalität übersiedeln
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