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angeschlossen, da aber im Verlauf der diplomatischen Verhandlungen diese patriotische Hingebungbald unnöthig wurde, so nahmen seine militärischen Uebungen nur etwa 8 Schultage in Anspruch,da sie größtentheils auf die Neujahrferien fielen.
Die Sammlungen sind im Allgemeinen in gutem Stande und nach Bedarf und Gelegenheitvermehrt worden, namentlich erbielten dieVorlagenwerke für architektonisches Zeichnendiejenigen für dieJngerne»rschule und die für denZeichnenunterricht imFacheder Mechanik einen schätzbaren Zuwachs und fürs Figuren zeich neu wurden hauptsächlichrunde und halberhabene Gypsfiguren angeschafft, übrigens auch den vorgerückter«Schülern durch die Künstlergesellschaft Gelegenheit zum Zeichnen nach lebendem Modell geboten. —Zu einer Sammlung von Baumaterialien ist ein erfreulicher Anfang gemacht. Die Sammlungvon B auko nftr ukti on s m od eilen erhielt durch Ankauf und durch Geschenke zuweilen werthvollrGegenstände (Dachstühle, Balkengewölbe, Treppen u. s. f.), eben so die der Ingenieurschule(Brückenmodelle). Die Maschinen!» odellsammlung wurde ebenfalls durch Ankauf beträchtlichvermehrt (Apparate zu Montirung der Dampfkessel, Wasserreservoir, Pumpe, hydraulischer Apparatmit Saug- und Druckschlchichcn rc.). — Aus der mechanischen Werkstätte des Polytechnikums selbstsind fünf Modelle von Dampfmaschinensteuerungen hervorgegangen, die an der dritten schweizerischenGewerbeausstellung anerkennende Beachtung gesunden haben. Die Gruppe der Bewegungs-mechanismen hat sich im Berichtsjahr nahezu verdreifacht und es darf diese Sammlung bereitszu den hervorragenden gezählt werden. Der Sammlung geometrischer Meßinstrumente wurdeein zwölfzölliger Theodolith und ein Meßstativ geschenkt; auch die Sammlung von Werk-zeugen, die erst in diesem Jahre angelegt wurde, gelangte bereits zu einer schönen Ausdehnung.Die mechanisch-technologische Waarensammlung erhielt ihren Zuwachs größtentheilsdurch Geschenke an Rohstoffen und Fabrikaten aus der Schweiz , eben so die Sammlung vonWaaren und Gerathen für die chemische Technologie.
Wiewohl es den zoologischen und botanischen Sammlungen leider noch immer anRaum zu gehöriger Aufstellung gebricht, so wurden doch beide theils durch Ankäufe, theils durchGeschenke ansehnlick vermehrt; eines ähnlichen Zuwachses erfreuten sich die mineralogische,geologische, palä ontologische, litburgische, sorstwirthschaftliche und archäolo-gische Sammlung. — Das physikalische Laboratorium und Kabinet wurde mit vielen An-schaffungen vermehrt, aber der Mangel an Raum sehr fühlbar. Eben so stieß man auf ähnlicheHindernisse bei Vervollständigung der Apparate für die Sternwarte. — Die Bibliothek desPolytechnikums wurde auf nahezu 3000 Bände gebracht und von Professoren und Schülernim Lesezimmer, wo 52 Zeitschriften technischen und mathematischen Inhalts aufgelegt sind, vielfachbenutzt. — Die der Stadt Zürich angehörenden wissenschaftlichen Sammlungen wurden dem Poly-technikum bereitwillig zur Mitbenutzung überlassen.
Die bisherigen provisorischen Lokalitäten mußten bei der Ausdehnung der Anstalt um einevermehrt werden, die im sogenannten Kornamte aufgefunden werden konnte. Doch läßt sich hoffen,daß die Verständigung mit der Regierung des Kantons Zürich , nach welcher die polytechnischeSchule mit der zürcherischen Hochschule unter ein Dach vereinigt, übrigens jede Abtheilung beson-dere zusammenhängende Räume erhalten soll, es möglich machen wird, in Bälde an die Ausführungeines projektirten Neubaues zu schreiten.