bci dem Geilingerhandel (s. III. Thl. S. 64) seiner Zeit (1842) übernommenen 500 Aktien L 160 a.Frk. einbezahlten 80000 a. Frk. erhielt der Staat bci der Liquidation 19200 a. Frk. und erlittsomit (ohne die Zinsen zu berechnen) eine Einbuße von 60800 a. Frk.
Im Mai übernahm die neue Finanzdirektion die Geschäfte des bisherigen Finanzraths, undlegte nun dem Regierungsrath u. a. folgende Verträge zur Ratifikation vor: den Verkauf derSigristenwohnung b. Predigern für 5840 a. Frk.; der Silberstrccke in Zürich für 10000 a. Frk.;eines Theils der Pfrundwiese in Wädensweil für 2903 a. Frk.; die Verpachtung der dem KlosterRheinau gehörigen Herrschaft Oftringcn; die Loskaufverträge mit den Kirchgemeinden Fraumünster undPredigern betreffend Besoldung des Sigristen und Vorsängers, die Anschaffung und Unterhaltung derKirchengeräthschaften, der Reinigunsgeräthschaften und Glockenseile rc. um 14720 a. Frk. und 7000a. Frk.; der Verkauf des Weißgesteinbruchs zu Ferrach um 448 a. Frk., die Veräußerung zweierdurch Zug dem Staat zugefallenen Heimwesen ,n Altikon und in Küßnacht. Die Ergänzungdes Normal-Vorraths von Frucht und Mehl; Loskauf der Verpflichtung der Anschaffung nnd desUnterhalts von Kirchengeräthschaften und Slillstandsbedürfnissc beim Großmünster (um 720 a. Frk.);und der Verpflichtung zum Bau und Unterhalt des Chors in der Kirche zu Birmensdorf um 1500 a. Frk.— Jetzt begannen auch die mühsamen Vorarbeiten zur bevorstehenden eidgen. Münzresorm (s. d. Art.)
1851
fand der Verkauf der Pfrunbgüter in Wyla um a. Fr. 4000, der Sigristengüter in Embrach um a. Fr. 3763. 20 R. so wie des durch Anlegung der neuen Straße von Psungcn nach Rorbasentbehrlich gewordenen alten Straßengebiets und Waldbodens um a. Fr. 2796. 80 R., fernerder Verkauf des Heimwesens in Langenmoos bei Ossingen , welches zugsweise dem KlosterRheinau zugefallen war, um Fr. 7360 a. W., so wie der zugsweise dem Fiskus zugefallenenLiegenschaften in Rafz, Elsau, Gütigkhausen, bei welchem dem Staat ein Verlust von 4312 a. Fr.erwuchs. In Eglisau wurden zur Arrondirung der Staatswaldungen 6 Jucharten Holz angekauft,und an die Tößwuhrung bei Kyburg ein letzter Kredit von 733. 93 a. Fr. bewilligt. Die Verträgebetreffend Loskauf der Sigristen- und Verfingerbesoldungen und der kirchlichen Bedürfnisse der Kirch-gemeinden Großmünster, Rüti, Embrach und der französischen Kirche in Zürich um die Summen von3680, 3400, 3600 und 4600 a. Fr. wurden genehmigt, ebenso der Loskauf von der Verpflichtungzum Bau und Unterhalt der Stützmauer längs dem Künstlergute in Zürich um 1600 a. Fr. Vonder Direktion selbst wurde der Loskauf verschiedener kleiner Passiven im Gesammtbetrag von4190 Fr. 77 Rp. a. W. und viele andere Geschäfte erledigt.
1852.
Aus Antrag des Finanzdirektors genehmigte der Regierungsrath die Verträge über denVerkauf des Leutpriestereigebäudes in Zürich um 33575 Fr. und der dem Fiskus durch Zugzugefallenen Liegenschaften in Guggenbühl (Kt Thurgau), Breitenstein bei Wipkingen , desGasthofs zum Falken in Schaffhausen und in Wollishofen, wobei sich folgende Verluste ergaben: Fr.296l.83, Fr. 3492.83, Fr. 20627.31, Fr. 3566.30 a. W., zusammen Fr. 30648.27. Ebenso wurdendie seit 1833 begonnenen, mehrmals in's Stocken gerathenen Unterhandlungen mit dem Stadtrath vonBaden betreffend die Uebernahme der dem dortigen Spital zustehenden Kollatur Steinmaur zum Ab-schluß gebracht, wornach die Stadt Baden ein Auskaufskapital von Fr. 40315 a. W. bezahlte. ZweiVerträge des Klosters Rheinau betreffend Ankauf von Illl/? Juchart Feld und 12 Juchart Wald umfl. 4240 R. W. und ein Beitrag an die Armensteuer der Gemeinde Rheinau wurden genehmigt.