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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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Uebersicht der in der Spannweid Verpflegten.

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1851

69

35

104

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—

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16

22

38

66

78

28507

1852

66

36

102

102

—

—

18

17

35

67

76

27793

1853

67

55

122

122

—

—

29

23

52

70

79

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1854

70

41

111

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11

15

26

84

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1855

84

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110

109

—

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17

15

32

78

92

33682

1856

78

41

119

118

—

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19

22

41

78

88

32286

1857

78

26

104

104

—

—

8

10

18

86

95

34799

1858

86

33

119

119

—

—

14

20

34

85

96-/2

35176

1859

85

27

112

112

—

—

12

17

29

83

96-/2

35398

1860

83

41

124

124

—

—

14

24

38

86

94-^

34600

v. Die Irrenanstalt (im alten Spital).

Die musikalischen Unterhaltungen auf dem Klavier erwiesen sich fortwährend von sehr wohl-thätigem Einfluß auf die Irren, und es muß dankbar erwähnt werden, daß durch bedeutende Bei-träge wohlwollender Privaten unterstützt es der Spitalpflege möglich wurde, der Anstalt ein gutesPiano zu erwerben, wodurch nun diese erheiternden Vortrüge auch für die Folge gesichert sein dürsten.

1852.

Es mußten in diesem Jahre zwei feste Zellen zur Unterbringung von Tobsüchtigen oder anderngefährlichen Irrsinnigen und Versorgten hergestellt werden.

1854.

Besondere Erwähnung verdient die vom Arzte am alten Spital und Irrenhaus Herrn Dr.Bach nachgesuchte und demselben ertheilte Bewilligung zu unmittelbarer Beobachtung der Krankenund schnellerer Hülfeleistung, einen besondern ärztlichen Gehülfen auf seine Kosten zu halten, demvom Spital in dieser Absicht ein Zimmer eingeräumt wurde.

1855.

Die Entdeckung einer Reihe seit langer Zeit unbemerkt getriebener Mißbräuche und gewissen-loser Handlungen von Angestellten führten zu strengen Maßregeln gegen diese letztem und gegenzweideutige Besucher derselben.

1857.

Auch im Irrenhause fand ein Fall von Selbstmord statt.

1858.

Die Mängel des bestehenden Instituts für Heilung der Irren in lokaler, administrativer undpsychologischer Hinsicht riefen schon lange und laut nach durchgreifender Abhülfe und es wurde über dieFrage bezüglich Errichtung einer neuen Irrenanstalt (zunächst veranlaßt durch ein vom Regierungs-rath zur Begutachtung und Antragstellung der Spitalpflege überwiesenes Memorial) von den Spital-ärzten ein umfassendes Gutachten ausgearbeitet, dasselbe von der Spitalpflege genehmigt und an denRegierungsrath abgegeben..