436
lich: 2000 Fr. dem Kantonsspitale und der Irrenanstalt, 1800 Fr. der Hülfsgcsellschaft, dem Blin-den - und Taubstummeninstitut und der Kleinkinderschule, 1800 Fr. der Diakonissenanstalt und demArmenverein der Stadt und Umgebung, 2500 Fr. der Stadtarmenpflege, dem Stadtspital-Legaten-fond, der Meierischen Stiftung, dem Waisenhaus und Pfrundanstalt, 800 Fr. der Neuen Stiftung,dem Pfarramt St. Peter für die Armen der Gemeinde und dem Krankenmobilienmagazin, 500 Fr.dem Armengute Nestenbach, 600 Fr. den Rcttungsanstalten Freienstein und Friedheim.
Herr Konrad Brunner von Bülach schenkte der Gemeinde für ihre Armen 7000 Fr.
Von den Erben des sel. Herrn Oberstlieut. H. Kunz von Oetweil in Wer wurden nachfol-gende großmüthige Schenkungen gemawt:
Der Regierung von Zürich an den Bau einer neuen Irrenanstalt Fr. 400000
„ „ „ „ „ „ „ „ Sternwarte „ 25000
„ ,, ,, „ als Stipendienfond für vorzüglich befähigte unbemittelte
Zöglinge der Sekundärschulen „ 20000
Der Wittwen- und Waisenstiftung der Bolksschullehrer des Kantons Zürich „ 20000
Zur Vertheilung an die in Kunzischen Etablissements verunglückten Arbeiter ,, 20000
„ „ an Arbeiter, welche 18 und mehr Jahre in Kunzischen Etablisse-ments gedient haben „ 30000
Als Grundlage zu einem Jnvalidenfond für zürcherische Spinncreiarbeiter (die Verwal-tung soll von den zürcherischen Spinncreibesitzern aus ihrer Mitte gewählt werden) „ 50000
An die verschiedenen Güter von Oetweil am See, als der Heimatgemeinde des Ver-storbenen ,, 100000
Dem Armengut Windisch „ 10000
Dem Armengut Linththal „ 10000
Der Blinden- und Taubstummenanstalt m Zürich für Versorgung der aus der An-stalt getretenen Blinden ,, 20000
Verschiedene größere und kleinere Legate an Privatpersonen 45000
Summa Fr. 750000
und nachträglich der Kirche zu Rorbas „ 1000
Herr Arbenz-Bölsterli in Andelfingen legirte 17077 Fr. 33 R., nämlich 2333 Fr. 33 R.dem Kantonsspital, 700 Fr. der Blinden - und Taubstummenanstalt, 4000 Fr. an den Thurmbauder Kirche in Andelfingen , 2333 Fr. 33 R. dem Armengut daselbst, 1866 Fr. 67 R. dem Schäl-gut daselbst, 1000 Fr. der Arbeitsschule, 1000 Fr. der Kleinkinderschule, 700 Fr. der Sekundär-schule, je 350 Fr. den Schulgütern Kleinandelfingen , Oerlingen, Niederwcil, Dättweil, 577 Fr.33 R. dem Schulgut Alten, 700 Fr. dem Schulgut Humlikon, 466 Fr. 67 R. dem SchulgutAttlikon.
Der sel. Herr Konrad Ott-Jmhof von Zürich hat außer dem großartigen Bermächtniß von100000 Fr. für die Erbauung einer neuen Irrenanstalt auch der Stadt zu Acufnung der städti-schen Stistungsgüter und allfällige Gründung neuer ebenfalls 100000 Fr. legirt; ferner für Grün-dung einer Zwangsarbeitsanstalt 1000 Fr., dem Schutzaufsichtsverein für entlassene Sträflinge500 Fr., der antiquarischen Gesellschaft 500 Fr. und von der Wittwe Ott wurden der FriesischenSonntags-Zeichnungsschule 10 Aktien von je 100 fl. geschenkt.