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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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Herr Jakob Rosenstock aus Riesbach legirte 200 Fr. dem Kantonsspital, 200 Fr. derBlinden- und Taubstummenanstalt, 200 Fr. dem Armengut Kloten , 200 Fr. dem Armengut Bas-sersdorf, 150 Fr. dem Armengut Riesbach , 100 Fr. dem Thierschutzverein Zürich und 150 Fr. anverschiedene Privatpersonen.

1860.

Herr Lieutenant Kunz-Hauser schenkte durch Legat dem Waisenhaus und den Hausarmenzu Stäfa die Summe von Fr. 2300.

Herr v. Mai-Escher in Zürich erwiedert die Bürgerrechtsschenkung der Stadt Zürich durchein Gegengeschenk von 5000 Fr. an die verschiedenen Stiftungen der Stadt.

Herr Kantonsrath Wunderli (einer der Kunzischen Erden) schenkt der Gemeinde Meileneine Orgel und die Fonds für Besoldung eines Organisten.

Der für die Kunst zu früh verstorbene Maler Eduard Steiner von Winterthur hat durchTestament verordnet, daß nach dem Hinschied seiner nächsten Angehörigen, seine reichen Kunstsamm-lungen nebst einem Fonde von 25000 Fr. zur Vermehrung derselben seiner Vaterstadt Winterthur zufallen sollen.

Herr Joh. Jak. Zuppinger von Männedorf in Bergamo legirte dem Waisensond seinerHeimatsgemeinde Fr. 1000, dam Freischulfond daselbst Fr. 1000, dem Sekundarschulfond Fr. 600,dem Kadettenfond Fr. 200. der Handwerkschule daselbst Fr. 200 und der Krankenkasse des Arbeits-hauses Fr. 30.

Herr Antistes I. Füßli legirte dem Centralarmengut der Stadt Zürich Fr. 1000, dem Kir-chengut Fr. 1000, dem Waisengut Fr. 1000, dem Arbeitsschulfond Fr. 500, der gemeinnützigenGesellschaft Neumünster Fr. 200, dem Arbeitsschulfond Fr. 300.

Herr Felix Bader von Gerlisberg, langjähriger Abwart an der Kantonsschule in Zürich ,hat seiner Heimatgemeinde mit einem Legat von Fr. 400 den Grund zu einem neuen Schulfondgelegt, der nun zu seinem Andenken „Baderfond" genannt wird.

Der am 29. Dez. 1860 verstorbene Herr alt Oberrichter Bernhard Stockar hat Legate imBetrag von Fr. 25400 hinterlassen, zu denen die Erben noch weitere Schenkungen an die neueIrrenanstalt und an die Diakonissenanstalt hinzufügten. Es erhielt das Kirchengut St. Peter Fr. 500,der Orgelfond St. Peter Fr. 1000, das. Museum Fr. 300, die antiquarische Gesellschaft Fr. 300,die juristische Bibliothek Fr. 300, für Gründung eines Fonds zu Prämirung alter DienstbotenFr. 3000, der Krankenverein für fremde Dienstboten Fr. 500, die Hülfsgejellschaft Fr. 700, dieBlindenanstalt Fr. 500, der Schutzverein für Sträflinge Fr. 300, der Meier'lchen Hausarmenstif-tung 200 Fr., der Werdmüller'schen Stiftung Fr. 200, dem Spitallegatcnfond Fr. 200, der evan-gelischen Gesellschaft Fr. 300, Friedheim Fr. 200, Freienstein Fr. 200, Gemeinde Enge-LeimbachFr. 4000, Schule Enge Fr. 1000, Armengut Enge Fr 2000, den Armen in Enge zur VertheilungFr. 600, Bethaus Enge Fr. 600, Töchter-Arbeitsschule Enge Fr. 200, Suppenfond Fr. 400,Straßenbeleuchtung Enge Fr. 200, Armengut Hütten Fr. 200, Armenzut Regensberg Fr. 200,Kantonsspital Fr. 1000, Land- und Gartenbauverein Fr. 2400, Stadtbibliothek Fr. 500 (nebstdem Sigelring Bullingers, Münzen und Medaillen), Waisenhaus Zürich Fr. 700, ArmengutZürich Fr. 1000, Pfrundanstalt St. Leonhard Fr. 700, Zwangsarbeitsanstalt Fr. 1000*).

Der Verfasser wird gerne allfällige ergänzende Mittheilungen auf geeignete Weise in einem Nachtrage aufnehmenund bedauert, wenn sich unabsichtlich einzelne Lücken in diesen Aufzeichnungen finden sollten.