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der Truppe als dem Mangel an geeigneter Instruktion beizumeffen ist. Es wurde daher vom GroßenRath einstimmig ein außerordentlicher Kredit von 7000 Fr. für diese Instruktion ausgesetzt, anwelcher die Cadres sämmtlicher Auszügerbataillone mit Zuzug einiger Offiziere der Spezialwaffen,sowie der Staabsofstziere, Aidemajors und Hauptleute der Landwehr I. Klaffe (Reserve) Theil zunehmen hatten. Die Uebungen fanden Ende März und Anfangs April bei Winterthur , Mettmen-steiten, Dürnten und Niederglatt statt. 1851. Zu einem außerordentlichen Kurse im Felddienstewurde vom Regierungsrath ein Kredit von 3000 Fr. bewilligt. An diesem nur theoretischen Kursenahmen die Stabsoffiziere, Aidemajors und übrigen sich dafür meldenden Offiziers aller WaffenTheil. Derselbe erstreckte sich über angewandte Taktik, Felddienst, Anlegung von Feldverschanzungen,Topographie, Verwendung und Wirkung der Geschütze und Geschoße in Verbindung mit einigenpraktischen Uebungen, so weit es ohne Zuziehung von Mannschaft möglich war. Dieser Unterrichtfand in zwei Abtheilungen statt und dauerte je 10 Tage; an demselben betheiligten sich 150 unsererOffiziere so wie mehrere aus den Kantonen Glarus, Schaffhausen und Appenzell a. Rh.; derselbewurde ertheilt durch die Hrn. Stabsmajor G. Bürkli, Major Hosstetter, Artilleriehauptmann A.Bürkli und Zeughausdirektor Weiß. In den Jahren 1852 bis 1860 hatte kein außerordentlicherUnterricht statt.
Außergewöhnlicher Dienst: Bei Anlaß des Maifestes 1851 zur 500jährigen Jubi-läumsfeier des Eintritts Zürichs in den Bund der Eidgenossen wurde eine Scharfschützenkompagnie,ein Bataillonsstab, je eine Jägerkompagnie der vier Bataillone des ersten Auszuges, nebst Abthei-lungen der Sappeurs, Pontonniers, der Artillerie und Kavallerie einberufen. 1852 wurde in das14. eidgenössische Uebungslazer in Thun ein Pontonnier-Detaschement von Zürich einberufen.1853. An dem in der Gegend von Ost ringen, Zofingen und Aar bürg abgehalteneneidg. Cadres-Unterrichtskurse hatte von zürcherischen Truppen das Cadres einer Artillerie- und einerKavalleriekompagnie, sowie die Cadres je dreier Kompagnien von drei Bataillonen nebst dem be-treffenden Stabspersonal Theil zu nehmen. Auch fand zum erstem Mal ein Jnstruktionskurs derRaketenbatterie Nr. 28 in Aarau statt. 1854 fanden keine außerordentlichen Dienste statt, da vomBundesrathe beschlossen worden war, einen eidgenössischen Truppenzusammenzug nicht abzuhalten;eben so wenig im Jahr 1855. Im Jahr 1856 hatte der Kanton Zürich zu dem Truppen-zusammenzug in der Ostschweiz 2 Jnfanteriebataillone Nr. 5 und Nr. 11, die Scharsschützen-kompagnie Nr. 2, die Dragonerkompagnie Nr. 12, die Artilleriekompagnie Nr. 10, die Sappeur-kompagnie Nr. 2 zu stellen. 1857. Bei der Grenzbesetzung im Neuenburgerkonflikt hatte der KantonZürich folgende Korps zu stellen: Sappeur-Kompagnie Nr. 2, Pontonnier-Komp. Nr. 1, Artillerie-Komp. Nr. 10, Park-Komp. Nr. 35, Kavallerie-Komp. Nr. 3, Scharfschützen-Komp. Nr. 2, 21und 22, die Jnfanteriebataillone Nr. 3, 11, 29 und 34. Ferner wurden in den Dienst berufendie 2 Jägerkompagnien des Bataillons Nr. 5 und die Feldmusik Nr. 1, um während der Anwesen-heit des Oberbefehlshabers und des großen Generalstabs in Zürich bei demselben den Ehrendienstzu versehen, sowie das Parktrain-Detaschement des Auszugs theils zur Wartung der von der Re-gierung angekauften 91 Artilleriepserde theils zur Führung der für die ins Feld rückenden Truppennöthigen Kriegsfuhrwerke. 1858. Zum Truppenzusammenzug an der Luziensteig wurde von zürcherischenTruppen gezogen die Sappeur-Komp. Nr. 2, die Positions-Komp. Nr. 60 der Reserve, die 12Pfdr.-Kanonen-Batterie Nr. 4, die Dragoner-Komp. Nr. 3 und Nr. 19, die Auszüger Scharfschützen -Komp.
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