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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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517

der wesentlich daher rührte, daß von den 2 chemischen Fabriken, welche bisanhin den größten Theildes denaturirten Salzes bezogen hatten, die eine schon im Laufe des vorigen Jahres eingegangenwar, der andern aber — um deren Fortbestehen zu erhalten — der Bezug von Abgangsalz gestattetwurde. — Dem Stadtrath von Winterthur wurde vom Regierungsrath die Erstellung eines Salz-magazins gestattet gegen künftige vertragsmäßige Vergütung eines angemessenen Pachtzinses. Diewichtigsten Ergebnisse der Salzverwaltung sind in folgender Uebersicht enthalten:

1851

Ankauf von Koch- und denaturirtem Salz Ztr.

aus den schweizersalinen 15224

„ dem Badischen 0

„ Württembergischen 42788

1852

1853

1854

1855

Verkauf von Kochsalz

„ „ denaturirleui Salz

Ertrag des SalzregalsZahl der Salzwaagen

Total

Total

58008

51819

8646

60466

Fr-

358123

241

Ankauf von Koch- und denaturirtem Salz Ztr.

aus den Schweizersalinen 24527

„ dem Badischen 15082

„ „ Württembergischen 41832

Total 81443

Verkauf von Kochsalz

„ „ denaturirtem Salz

Total

Ertrag des SalzregalsZahl der Salzwaagen

62799

10575

71781

Fr.

243956

r

Psd.

Ztr.

Psd.

Ztr.

Psd.

Ztr.

Pfd.

Ztr.

Psd.

34

15278

46

15200

60

25099

80

25344

02

0

13820

—

13825

65

17195

70

49

42578

05

39323

05

36681

90

36661

90

83

57256

51

68343

65

69599

35

79201

62

07

52598

42

52174

33

60537

35

62347

32

99

8971

89

16169

32

9738

98

10219

15

06

61570

31

68343

65

70276

33

73018

57

R.

Fr.

R.

Fr.

R.

Fr.

R.

Fr-

R.

72

290469

01

245727

09

209307

56

233742

21

240

238

234

251

i6

1857

1858

1859

1860

Psd.

Ztr.

Psd.

3>r

Pfd.

Ztr-

Psd.

Ztr.

Pfd.

89

25591

22

24402

06

24182

18

25162

14

90

>0503

—

5056

05

50>2

30

5027

75

89

41334

19

43423

13

38869

08

38295

67

68

77428

41

72881

24

68083

56

68425

56

42

61206

09

62144

15

63695

98

64876

67

68

10)75

68

11167

78

9444

10

4995

20

77

71781

77

73311

93

73140

08

69871

87

R.

Fr.

N.

Fr.

N.

Fr-

R.

Fr.

R.

56

243838

51

245555

63

251965

28

273438

v 1

?

-

?

Schanzenwefen

1851.

Es wurde die möglichste Beschleunigung der endlichen Liquidation des Schanzenwesens ange-strebt, indem einerseits ein ausgedehnter Verkauf von Schanzenland veranstaltet und anderseits dieStraßen, Tollen, Mauern rc., welche an die Stadt oder die Ausgemeinden fielen, baulich hergestelltund unterhalten wurden. In der großen Stadt wurde ein 20071 HP großer Platz an der Rämi -tannenstraße zunächst der Kern'schen Bierbrauerei für 4 ß per HP, ein zweiter, 22055 sH ' großerPlatz an der Tannen- und Leonhardsgasse um 2690 fl. verkauft. In der kleinen Stadt längs demSchanzengraben wurden zwei Bauplätze von zusammen 19259 llp an der Löwengasse für 5^ ß.per HP, ein Bauplatz von 9292 ssp für 5i/z ß., zwei Bauplätze von 19900 HP L 6 ß., einer von21280 üp L 7 ß., zwei von 19005 Hp L 8^ ß., zwei von 20752 HP ä 9>/» ß-, zwei an derBadener Einfahrtsstraße von 42939 HP L 10^ ß., ein Bauplatz bei der Eisenbahnbrücke über denSchanzengraben von 8272 ssp für 17^ ß. und zwei Bauplätze bei der Bleicherwegbrücke über denSchanzengraben von 23536 HP L 25'/? ß. per HP verkauft. Ein Bauplatz am Schanzengraben circa10000 HP groß mit dem darauf stehenden Wohngebäude der ehemaligen Schanzenschreiberei wurdefür 5920 a. Fr. veräußert. — Der Erlös für Schanzenland betrug im Ganzen circa 131250 Fr. n. W.