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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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1850/51

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57/58

58/59

59/60

Die

Schulen besuchten

Kosten der

Staatsbeitrag

Primar-

Sing- und

Schulhaus-

an diese

oder

Repetir-

Nater-

Total.

Tchulfondö.

bauten.

Kosten.

Alltags-

schüler.

weisungS-

schüler.

schüler.

Fr. R.

Fr. R.

Fr. R.

28683

10666

10353

49702

2,655688.83

60676. 87

9552. 08*)

27893

10942

9854

48689

2,761126.18

24373. 49

4302. 08*)

27492

11169

9590

48251

2,730993. 07

56352. 10

8890. —*)

26989

11367

9931

48287

! 2,825077.07

114095. 61

14770. —*)

26555

11178

9875

47608

2,866487.79

146557. 87

18820. —

26310

11081

10347

47738

2,860511.62

15287. 76

2400. —

26534

10873

11966

49373

2,901288.83

93927. 40

20100 —

26594

10430

10196

47220

2,958056.99

126087. 03

14600. —

27595

10251

9967

47813

3,057361.79

77963. 73

11980. -

26982

10007

9441

47430 I

3,245181.65

7385. 19

1250. -

NebrigeBeiträge desLlaats fürdiese Schul-abtheilung.

Fr. R.

30604. 6729064. 5528271.—28890. —28950. —28490. —32680. —32797. 7534000.—34626. 20

*) Dazu kamen noch zirka 35000 Fr. oder 6 o/g vom Salzerirag, die aber laut Mroßrathsbeschluß wegen Vermin-derung der Salzabgabe vom Jahr 1854 an wegfielen.

II. Sekundärschule.

1851—1860.

Die Mangel dieser Abtheilung der Volksschulen, die namentlich in der Unbestimmtheit derGränzen des Lehrstoffes, der Ungleichheit des Lehrplanes und der Lehrmittel, so wie in der gänz-lichen Freistellung des Besuches und im dem häufigen Wechsel der Lehrer zu suchen waren, habensich allmälig vermindert; dennoch wurde allgemein der Wunsch laut, es möchte der Staat von sichaus eine einheitliche Organisation derselben anordnen. — Der Mangel einer solchen ersetzte einaus der Natur der Lehrgegenstände sich allmälig bildende übereinstimmende Behandlung des Lehr-stoffes, wozu auch die in mehreren Bezirken angebahnten Konferenzen der Sekundarlehrer wesentlichmitgewirkt haben dürften. Obgleich fast jede Sekundärschule ihr eigenthümliches Gepräge an sichträgt, so stellt sich überall die Mehrzahl der Schüler als eine geistig geweckte, strebsame und hoff-nungsvolle Jugendschaar dar. Auch nimmt die Frequenz mit jedem Jahre zu, und zwar nehmennicht nur die Kinder der Wohlhabenden Antheil, sondern selbst diejenigen der ärmern Klasse. Rühm-liche Erwähnung verdienen auch mehrere Schulpflegen, die für Anschaffung von Sammlungen,Apparaten, Modellen, Zeichnungsvorlagen und kleinen Bibliotheken, ja sogar für Gewährung vonStipendien für fähige aber unbemittelte Schüler besorgt sind.

S. Statistische Angaben betreffend die Sekundärschulen der 50 Sekundarschulkreise.

Zahl

der Sekundär-

der Sekundär-

Zahl der Schüler

Knaben. Mädchen. Total.

Zustand der Schulensehr gut. gut. mittelm.

Sekundar-

schulfond.

l 850/51

schulen.

48

lebrer.

58

957

223

1180

25

22

1

Fr.

225791. 73

51/52

48

58

1025

235

1260

24

23

1

230415. 3l

52/53

48

63

1065

219

1284

31

16

1

236194. 22

53/54

48

63

996

219

1215

30

17

1

239799. 24

54^5

48

61

1005

220

1225

26

21

1

247943. 97

55/56

49

57

1108

254

1362

26

19

4

255872. 16

56/57

49

59

1164

267

1431

28

18

3

269570. 34

57/58

49

55

1238

313

1551

30

19

2

274796. 70

58/59

50

54

1323

309

1632

30

19

3

284250. 21

59/60

50

54

1342

325

1687

33

17

2

283772. 25

74