585
1850/51
51/52
52/53
53/54
54/55
55/56
56/57
57/58
58/59
59/60
Die
Schulen besuchten
Kosten der
Staatsbeitrag
Primar-
Sing- und
Schulhaus-
an diese
oder
Repetir-
Nater-
Total.
Tchulfondö.
bauten.
Kosten.
Alltags-
schüler.
weisungS-
schüler.
schüler.
Fr. R.
Fr. R.
Fr. R.
28683
10666
10353
49702
2,655688.83
60676. 87
9552. 08*)
27893
10942
9854
48689
2,761126.18
24373. 49
4302. 08*)
27492
11169
9590
48251
2,730993. 07
56352. 10
8890. —*)
26989
11367
9931
48287
! 2,825077.07
114095. 61
14770. —*)
26555
11178
9875
47608
2,866487.79
146557. 87
18820. —
26310
11081
10347
47738
2,860511.62
15287. 76
2400. —
26534
10873
11966
49373
2,901288.83
93927. 40
20100 —
26594
10430
10196
47220
2,958056.99
126087. 03
14600. —
27595
10251
9967
47813
3,057361.79
77963. 73
11980. -
26982
10007
9441
47430 I
3,245181.65
7385. 19
1250. -
NebrigeBeiträge desLlaats fürdiese Schul-abtheilung.
Fr. R.
30604. 6729064. 5528271.—28890. —28950. —28490. —32680. —32797. 7534000.—34626. 20
*) Dazu kamen noch zirka 35000 Fr. oder 6 o/g vom Salzerirag, die aber laut Mroßrathsbeschluß wegen Vermin-derung der Salzabgabe vom Jahr 1854 an wegfielen.
II. Sekundärschule.
1851—1860.
Die Mangel dieser Abtheilung der Volksschulen, die namentlich in der Unbestimmtheit derGränzen des Lehrstoffes, der Ungleichheit des Lehrplanes und der Lehrmittel, so wie in der gänz-lichen Freistellung des Besuches und im dem häufigen Wechsel der Lehrer zu suchen waren, habensich allmälig vermindert; dennoch wurde allgemein der Wunsch laut, es möchte der Staat von sichaus eine einheitliche Organisation derselben anordnen. — Der Mangel einer solchen ersetzte einaus der Natur der Lehrgegenstände sich allmälig bildende übereinstimmende Behandlung des Lehr-stoffes, wozu auch die in mehreren Bezirken angebahnten Konferenzen der Sekundarlehrer wesentlichmitgewirkt haben dürften. Obgleich fast jede Sekundärschule ihr eigenthümliches Gepräge an sichträgt, so stellt sich überall die Mehrzahl der Schüler als eine geistig geweckte, strebsame und hoff-nungsvolle Jugendschaar dar. Auch nimmt die Frequenz mit jedem Jahre zu, und zwar nehmennicht nur die Kinder der Wohlhabenden Antheil, sondern selbst diejenigen der ärmern Klasse. Rühm-liche Erwähnung verdienen auch mehrere Schulpflegen, die für Anschaffung von Sammlungen,Apparaten, Modellen, Zeichnungsvorlagen und kleinen Bibliotheken, ja sogar für Gewährung vonStipendien für fähige aber unbemittelte Schüler besorgt sind.
S. Statistische Angaben betreffend die Sekundärschulen der 50 Sekundarschulkreise.
Zahl
der Sekundär-
der Sekundär-
Zahl der Schüler
Knaben. Mädchen. Total.
Zustand der Schulensehr gut. gut. mittelm.
Sekundar-
schulfond.
l 850/51
schulen.
48
lebrer.
58
957
223
1180
25
22
1
Fr.
225791. 73
51/52
48
58
1025
235
1260
24
23
1
230415. 3l
52/53
48
63
1065
219
1284
31
16
1
236194. 22
53/54
48
63
996
219
1215
30
17
1
239799. 24
54^5
48
61
1005
220
1225
26
21
1
247943. 97
55/56
49
57
1108
254
1362
26
19
4
255872. 16
56/57
49
59
1164
267
1431
28
18
3
269570. 34
57/58
49
55
1238
313
1551
30
19
2
274796. 70
58/59
50
54
1323
309
1632
30
19
3
284250. 21
59/60
50
54
1342
325
1687
33
17
2
283772. 25
74