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Herrltbcrg.
(Der Name Hardiberc kommt urkundlich schon 1158 vor, dann Herdliberg 1170 und Hcrdiberch 1290,,
Bezirk Meilen. Kirch-, politische und Civilgemeinde. lli. Militärbezirk. 22. Notariatskreis Herrliberg und Meilen.Herrliberz besteht au» den beiden Schulgemeinden Herrliberg und Wetzweil; letzteres bildet in kirchlicher Beziehung eineFilialgemeinde von Herrliberg . — Die Schulgemeinde umfaßt die Ortsnamen: im Bruch, Buch und Rietli. Büchsenschmitten,Bußenbard, im Krämer, Dächlischweil, Geißbühl, Hofbühl, Humbrigen, bei der Kirche, Obergrüth, Philippenhau», beimPfarrhaus, Reyhn, Rennweg. Schlatt, Sellholz, am See, Seekeller, auf dem Schützenplatz, Schänniserhof, Stcehlgaß,Schipf, Untergrüth, Wengi und Windegg, Die Schulgemeinde Wetzweil zählt die Ortsnamen: Wetzweil, Biswind, Hasen-acker, Jntweil, Neubof, Rütihof, Schwarzwald und Tambel.
In den Jahren 1850 bis 1860 sind mehrere vom See nach Wetzweil führende Gemeinde-straßen korrigirt und wesentlich verbessert worden. — 1855 reparirte die Kirchgenossenschaft Wetz-weil die dortige Filialkirche in- und auswendig. — Die schon 1842 gegründete Lesegesellschaft,welche ungefähr 50 Mitglieder zählt, besitzt eine nicht unbeträchtliche Bibliothek und hat bei denlandwirthschaftlichen Ausstellungen in Stäfa (1854) und in Pfäffikon (1856) sich mit Trauben-und Obstsortimenten betheiligt und dabei Preise erhalten. — 1856 wurde der Helm des Kirch-turms in Herrliberg ausgebessert, frisch angestrichen und die Thurmknöpfe neu vergoldet. —Durch ein Geschenk des Herrn Kaspar Escher zur Schipf wurde der Anfang zur Gründung einesSpendguts gemacht, dessen Ertrag für nichtalmofengenössige dürftige Bürger und Niedergelasseneverwendet werden soll. — 1857 machte Hr. Kaspar Escher' zur Schipf der Gemeinde das Aner-bieten, wenn dieselbe die Anschaffung eines neuen Geläutes für die Kirche Herrliberg beschließe, dieKosten für die größte Glocke (nach Abzug der aus dem Metall der bisherigen größten Glocke er-lösten Betrages) zu übernehmen. Das Anerbieten wurde am 29. November von der Gemeindeangenommen und die Erstellung des neuen Geläutes (4 Glocken statt der bisherigen 3) dem HerrnGlockengießer Keller in Unterstraß übertragen. Gleichzeitig wurde ein neuer Glockenstuhl errichtet.— Am 8. November fand die feierliche Einweihung der neuen Glocken statt, die zusammen4424l/z Pfd. wiegen. Die Gesammtkosten (nach Abzug des Erlöses vom alten Glockenmetall) betrugen10305 Fr. 74 Rp., woran Hr. Escher 2898 Fr. 70 Rp. und die Gemeinde 7407 Fr. 4 Rp. be-zahlte. — 1859 erhielt das Armengut ein Legat von 1000 Fr. von dem am 22, August sel, ver-storbenen Hrn. Kaspar Escher im Felsenhof, Zürich .
Als Nachtrag zu den Notizen in dem letzten Bande dürfte noch bemerkt werden, daß die Ge-meinde Herrliberg im Jahr 1848 zwei Feuerspritzen angeschafft hat, von denen die eine in Wetz«whl aufgestellt ist.
Am 17, Mai 1841 setzte das zürcherische Kavalleriekorps seinem frühern Chef, dem in Algier 1840 gefallenen Oberstlt. Bruno Uebel (gebürtig aus Dessau, in Herrliberg eingebürgert) ein Denk-mal, das aus einem in die Mauer der Kirche gegen den See eingefügten Denkstein mit Inschriftbesteht, beschattet von einer Cypresse.
Anmerkung, Eine Anzahl interessante Notizen, die auf sehr vecdankenswerthe Weise dem Verfasser aus dem Zeit-raume von 1860—1867 mitgetheilt wurden, wird in der Chronik von 1861—1870 nachfolgen,
Hettlirigen.
(Die Burg Hetelinga 886, Hetininga 897; dann später kommt Henricus de Hettelingen vor 1223, Hettlingen 1337u. s. f. Die Form Hettilingun bedeutet „bei den Nachkommen des Hettilo" und ist gleichbedeutend mit Hettiningun,<
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