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Armenunterstützung von 1000 Fr. aus. — 1857, 8. März brannte in Ottenbach ein Haus nebstScheune ab. Der Brand wurde durch einen 4jährigen Knaben verursacht, der mit Zündhölzchenspielte. — 1859. Von der im November eingesammelten Liebessteuer zu Gunsten der im Sommerdieses Jahres durch Hochgewitter Geschädigten erhielt Ottenbach 815 Fr.
(Die Burg Faffinchova kommt schon in Urkunden von, Jahr 810 vor, dann Faffinchovun 862, später Pbeffinkon, dieHöfe der Pfaffen, wahrscheinlich von St. Gallen .)
Bezirk Pfäffikon. Kirch- und politische Gemeinde. IV. Militärbezirk. 3. Notariaiskreis Pfäffikon , mit Ausnahme vonAuslikon, Jrgenhausen, Oberweil und einigen Höfen, die in den 12. Notariaiskreis Greifensee gehören. Die politische Ge-meinde Pfäffikon besteht aus den 11 Civilgemeinden: Pfäffikon, Sulzberg, Auslikon, Oberbalm . Nnterbalm, Hermatsweil(mit dem Hof Ravensbühl), Wallikon, Jrgenhausen, Oberweil, Faichrüti, Ottenhausen imit der Abtheilung von Wermatsweil,Hintergaffe, Boden und Frottenmatt); und aus den S Schuigemeinken: Pfäffikon , Auslikon, HermatSweil, Wallikon undJrgenhausen. Die Civilgemeinde Faichrüti gehört zur Schulgenossenschaft Wermatsweil, politische Gemeinde Uster ; die Civil-gemeinde Ottenhausen bildet mit der politischen Gemeinde Seegräben eine Schulgenossenschaft. — Die SchulgemeindePfäffikon umfaßt die Ortsnamen: Pfäffikon , im Berg, Bußenhausen, Landberg, im Nick. Rutschberg und Sulzberg; dieSchulgemeinde Auslikon umfaßt die Ortsnamen: Auslikon, Balm, Freudenberg, Hinterbalm, Oberbalm , Schnabel undSchöppli; die Schulgemeinde Hermatsweil besteht außer Hermatsweil noch aus dem Orte Ravensbühl; die SchulgemeindeWallikon begreift die Ortsnamen: Wallikon, Humbel, Scheue und Sonnenberg; die Schulgemeinde Jrgenhausen umfaßtdie Ortsnamen: Jrgenhausen, Freienstein tBrand, Geercn und Oberweil), welche 3 lehtern Orte nicht zu dem Civil-verband Jrgenbausen gehören.
1850, 11. Juli wurde von der gemeinnützigen Gesellschaft in Pfäffikon eine Jugendersparniß-lasse gegründet, in welche bereits 74 meist ärmere Schulkinder an 300 Fr. eingelegt haben. Diekleinste Einlage beträgt 1 Rappen. — Die Gemeinde Pfäffikon beschloß die Anschaffung von zweiSaugspritzen von vorzüglicher Konstruktion, die zirka 8000 Fr. kosteten. — An die Kosten der5000' langen Straße und den Bau der Lugmenbrücke bei Wallikon erhält die Gemeinde einenStaatsbeitrag. Die Vollendung der Straße fällt erst in's Jahr 1852. — 1851. An den im Jahr1850 durch Hochgewitter erlittenen Schaden erhielt die Gemeinde Pfäffikon einen Staatsbeitrag von300 Fr. a. W. und von der im Kanton erhobenen Liebessteuer 1120 Fr. a. W. — 1852, Dez.In Pfäffikon brannte ein von 13 Familien mit 62 Personen bewohntes Haus ab, nachdem schon4 Wochen vorher in demselben Hause Feuer ausgebrochen war, das aber schnell gelöscht werdenkonnte. — 1853, April schlug der Blitz in ein Haus zu Wallikon, Gemeinde Pfäffikon , währendstarken Schneegestöbers, doch ohne zu zünden. — Der Armenverein Pfäffikon hat in der ganzenGemeinde den Hausbettel abgeschafft und in dem Reglement u. a. die Bestimmung aufgenommen:»Der Ausschuß sorgt dafür, daß die Alten und gebrechlichen Armen an christlichen Festtagen inwohlhabenden Häusern essen können, oder von solchen mit besserer Speise versehen werden." —1854, Juni. Im Bezirksgefängniß zu Pfäffikon erhängte sich ein 19jähriger Gefangener, der desDiebsstahls einer Uhr angeklagt war. — Im Juli wurde der Bau eines neuen Gerichtshauses inPfäffikon nebst Gefängniß in 7 Abtheilungen ausgeschrieben und um Ostern 1855 begonnen. —3. Oktober theilte der große Rath die Hintergasse von Wermatsweil, die bis dahin zu Pfäffikon gehört hatte, politisch und kirchlich der Gemeinde Uster zu. — 1855. Am 11. August wurde dasneue Bezirksgebäude in Pfäffikon eingeweiht. Dasselbe ist 70' lang, 50' breit und 41' hoch. —1857. Der landwirthschaftliche Verein Pfäffikon beschloß, die Anlage einer Vereinsbaumschule mit