Bezirk Bülach. Kirch-, politische und Schulgemeinde. VI l. Militärbezirk. 2. Notariatskreis Kloten . Umfaßt die Orts-namen: Wallisellcn und Nieder-Schwerzenbach; die zur politischen Gemeinde Wallisellen gehörende Herzogenmühle ist nachSchwamendingen, Bezirk Zürich , kirch- und schulgenösfig.
1852, September. In Wallisellen schlug der Blitz in ein Haus, jedoch ohne zu zünden. —11. November brannte in Wallisellen ein Haus ab. — 1855 erhielt die Gemeinde Wallisellen dieBewilligung eines außerordentlichen Holzschlags behuss Abzahlung von Gemeindeschulden und 1858eine solche von 60 Klafter behufs einer Schulhausbaute. — 1860, 18. November. Nachdem HerrPfarrer Oehninger zum Pfarrer nach Lufingen gewählt worden war, ernannte die KirchgemeindeWallisellen den Hrn. Kirchenrath Hanhart in Egnach zu ihrem Seelsorger. — Dezember. BeimZusammenstoß zweier Frühzüge von St. Gallen und von Zürich bei Wallisellen wurde ein Gepäck-wagen zertrümmert.
Waltalingen.
lUrkundlich Vualtiningum 831; Walthalingen 1281; d. h. bei den Höfen des Waltino.)
Bezirk Andelfingen. Politische Gemeinde. Kirchgemeinde Stammheim, Waltalingen ist eine Filiale von Stammheim.Vl. Militärbezirk. 29. Notariatskreis Stammheim. Besteht aus den beiden Civil- und Schulgemeinden: Waltalingen undGuntalingen; erstere umfaßt die Ortsnamen: Waltalingen , Nietmühle und Schwandegg; letztere begreift die OrtschaftenGuntalingen und Ghrsperg.
(de Wangin apud glatte, Wangen an oder bet der Glatt kommt schon 1271 vor.i
Bezirk Uster. Kirch- und politische Gemeinde. VII. Militärbezirk. 1. NolariatSkreis Kyburg. Besteht aus den zweiCivilgemeinden: Wangen und Brüttisellen und aus den zwei Schulgemeinden Wangen und Brüttisellen -BaltenSweil, welch'letztere Ortschaft zur Gemeinde Nürnstorf gehört. Die Civil- und Schulgemeinde Wangen umfaßt die Ortsnamen: Wangenin der Rebrüti und Stygenhof; die Civilgemeinde Brüttisellen besteht bloß aus dieser Ortschaft.
1850 wurde der Kirchhof nach einem vom Gesundheitsrathe genehmigten Plane bedeutend er-weitert. Die Einweihung fand am 21. Juli statt. Außer den vielen Erdarbeiten, welche durchFrohndienste hergestellt wurden, beliefen sich die Kosten für Ankauf von Land, Erweiterung derKirchhofmauern u. s. f. auf 500 fl. 23 ß. 6 Hlr. — 1856, März. Bei Brüttisellen , PfarrgemeindeWangen, wurde ein Eisenbahnarbeiter von zwei Rollwagen erdrückt. — 1857 wurde der Kirchthurmgänzlich neu geschindelt und mit neuen Zeittafeln versehen. — Seit 1858 besteht in Wangen eineSeidenzwirnerei von Hrn. Kaspar Appenzeller in Zürich , welche über 100 Arbeiterinnen beschäftigt.Die größere Zahl der Arbeiterinnen, zirka 80—90 Mädchen, wohnen in einer unter guter Aussichtstehenden Kostanstalt beisammen und der Zudrang zu derselben ist so stark, daß die Zahl bald 100erreichen dürfte. — 1860/61 wurde die Straße von Wangen nach Baltensweil ausgeführt.
Wasterkingen.
iJm Volksdialekt Wasterchingen, urkundlich Wachstachingin 1254, Wastachingen t^84.)
Bezirk Bülach . Politische und Schulgemeinde. Filiale der Kirchgemeinde Wvl. VH. Militärbezirk. 8. NotarialSkreisEglisau. Besteht einzig aus dem Dorfe Wasterkingen .
«Im Volksdialekt Weich; Weiach und Mach 1281. Die Deutung des Namens ist unsicher.)
Bezirk RegenSberg. Kirchgemeinde. VIII. Militärbezirk. 15. NotariatSkreiS Neuamt, Rümlang und Weiach sin Nieder-glatt). Sie besteht aus den politischen Gemeinden Weiach und Neerach, von denen die letztere jedoch nach Steinmaur kirch-