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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
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69
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Inzwischen lebten die Zuger, weil sie grostentheilSunter dem Einfluß -reicher Abtcyen standen, ruhig undunbesorgt. Sie machten mit Rudolph von Habsburg 1254,den Zug auf Straßburg , und wurden endlich vonihm 1264 nach dem Tod Hartmann des Aeltern vonKyburg durch eine jener Intriguen, die ihn aus einembloßen Güterbesitzer zum Herrscher über sie machte,beerbt is).

So wurde schnell aus dem muchwilltgen 19), no-thigen 20), mit seinen Kriegsgesellen 21) unstät her-umziehenden Ritter 22 ) Rudolph von Habsburg der

18 ) Eigentlich fiel das ganze kyburgische Erbe nach dem Ab^leben HartmannS des Aeltern an Anna von Kyburg,seiner einzigen Enkelin von der Elisabeth v. Werdcnberg.Diese reiche Hinterlassenschaft an sich zu bringen, ver«anstaltete Graf Rudolph die Verheirathung dieser Erb-rechte: mit seinem Neffen, Eberhard von Habsburg,der ihm seine schönsten Güter abtrctten mußte, undnichts von Belang als Thun und Bnrqdorf behielt.Brief des Tit. Schultheißen Grafen vonMülinen an den Verfasser.

19) Tschudi eidSgenössische Geschichten rc. rc.

so) A. a. O.

21) A. a. O.

22) Sein Degen war immer für andere. §. B. im Kriegefür den Bischof von Srraßburq, in welchem er we-gen Brcnnereye» bey B»sel mit seinen Helfern (von