fall maskirt oder unterstützt werden sollte. Der FischerHänSli Utiger, fuhr über den See und entdeckte dieGefahr der kommenden Nacht, worauf der A m m a n n,Rath und Bürgerschaft an der Seeseite der Stadt 30)Pfähle einschlagen ließ. Dahinter wurden hundertMann mit Pfeilen gestellt. Dreyhundert und sieben,zig 31) zogen aus der Stadt, des Feindes auf derLöbern zu erwarten.
Er kam nach Mitternacht, ohne Ordnung. Acht-zig Mann legten sich vor die Burg. Die Bürger be-nutzten die Theilung und Unordnung, griffen mit „Ge-schrey und Pfeilen"an. Der Schreckender Nacht und derAngegriffenen vermehrten die brennenden .Fackeln 32).Auf dem Platz, wo das Sommerhaus 33), fielen nach
3v) „hinten" an der Scliken (S-. das Weichbild derStadt)/ von wo man bis über die Ziegelhütte nochdie Svuren alter Palisaden zu erkennen vermeint.
31) „70 Pferde, so Lanze», 200 Fußknecht und 29 mit Bö-gen, alle wohlgerüstet." Die Stadt hatte Besatzung/„ die zu dem Herrn auf der Burg gewichen war."
32) „für." Nöthig, sich zu erkennen.
33) Mit der doppelt fehlerhaften Aufschrift, die erstens dieZahl der Gefallenen übertreibt, und dann unsere Vor-väter „österreichische Bürger" nennt. Sie waren ebenso gut schwäbische Bürger, weil Sckwaben wie Oest-reich Rcichslehcn waren, die an Rudolph als Kaiser