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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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98
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Zürich . Das Schicksal von Zug 35) hieng von die-ser Stadt ab.

Aber der Kurfürst Ludwig von Brandenburg er-innerte sich, wie treu die Eidgenossen seinem Vater1352. angehangen, und vermittelte am ersten Herbstmonateinen Vertrag, in kraft welchem „die von Zug demHerzogen wieder dienen und gehorsam sin sollend, alsver Si von Recht schuldig sind 36)." Amheiligen Krenzlage darauf erklärt Albrecht in einemRevers, daß die Zuger izt und in Zukunft wedervon ihm noch seinen Erben, noch seinen Amtleuten

35) Wofür man besorgt war. Darum mußten sie aus Auf-trag der Eidgenossen, die mit 2000 Mann den Zürcher »zu Hülfe geeilt waren, ihr Land selbst bewachen; odertraute man dem jüngsten Ort nicht;

36) Warum laßt Kolin diese entscheidenden Worte aus?Jurlauben ( Hist. milit. de In 8 Nisse T. I. ) meint,der Nachsatz , worin die eidgenössischen Bünde vorbe-halten sind, habe die Ausführung dieser Conventionunmöglich gemacht. Das nicht — wenn der Herzognicht mehr federte, als sie schuldig waren, als durch-aus freye Leute schuldig waren. Aber — wie der her-zogliche Revers verklausulirt ist — war die Streitfragenicht nur nicht entschieden, sie war nun — das crste-niahl — diplomatisch, wie die heutigen ministeriellenRoten gegen einander gewechselt.