Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
134
JPEG-Download
 

134 —

Wie nach und nach die Mönche aus der Abgeschie-denheit ihrer armen Zellen nach den Gütern der Weltgriffen, so auch die Weltgcistlichkcit. Die besten Pfrün-den , oft mehrere zugleich, halten Priester von adeli-cher Abkunft; versahen aber keine 29). Darum, undweil sie ihrer Würde vergab 30) , und unwissend

eines FensterschilbcS) *326 besessen *). In Folge diesesBürgerrechts hatte Capvel in der Stadt freyen Kauf,und den Treib auf unsere Allmenden, dem all.in daSKloster viel rechnen konnte. 1403 nahm cS auch Bür-gerrecht zu Zürich .

*'j 1497 wurde selbe* »um Abt Winkler neu erbaut, und 1517,1617 und 1618 reusvirt.

29) Ließen sie durch Dikaricn, die sie „Leutpriester (plebani)“nannten, besorgen. Sie selbst nennten sich „Kilchhcrrn,Kilchmeyer ( Rectores ).“ Für des Vikars U »tcrhalt warein bestimmtes ausgeworfen ; gewöhnlich 8 Mark Silber ,was man- congrua s. competens portio nannte. DieseKompetenz war so allgemein üblich, daß sie den Na-Men.HerrnqÜlt erhielt ,,octo markas argenti, qni vulgoHerrcngiilt dicuntur” (u r b a r i u m N a p p c r s ch w y l(1310). Urkunde 1374 bey Al> Arx Geschi ch tedeS Cant. St. Galten rc. 1426 noch unterzeich-neten die Pfarrhcrrn zu Baar und Chaam sich Vicarii.U r k u n d.

20 ) „Straff der Pf-ffen zu Zürich , welche heimlich das„Sakrament geben." Documenta et Instr. pub-lica Helv. in der Wafferkirche zu Zürich .