135
wav 31) / verlor das Ansehen der Geistlichkeit/ mit ihmder Glaub- an eine Kraft / vor welcher früher Monar-chen sich beugten; nun nicht mehr Privatmänner 32).Indessen wurden Ablässe so eifrig gesucht/ alö frey.gcbig ertheilt 33) / Pfriiuden errichtet 34), großeGlocken gegossen 35 ), und daß auf den Gräbern ge-bettet werde/ große Stiftungen gesetzt 36).
Da6 bürgerliche Recht wurde meistens auf dem Wegeder Vermittlung — der würdigste unter freuen Leuten37) — gesucht und erhalten. So vermittelte Zürich an
51) Leonhard Brun/ der später Probst am Still zum Mün-ster war/ wurde aus folgende» Bericht hin zum Prie-ster geweiht : pro Cura examinatus bene legit, compe-tenter exponit et sententiat; computum ignorat, malecantat, liat admissio. L. M - i stck IC,
32) Bd. II. S. 303.
33) 1338 der Kirche zu Neuheim . Ertheilt von Avigno» au§.Der Kirche zu Baar Bd. III. S, 179. Urban V. 'derKirche St. Michael 1362.
31) 1318 die Pfrund im Städli. Bd. II. S. 69/ und diePfarr Rüti . Bd. I. S. 84.
35) 1372 die große in der Capelle.
36) Zahrzeitb. zuBaar. März 1588. AuchimWeinm.
37) Warum / ist Bd. II. S. 95 Note 14 gesagt. Daß siefrey waren/ zeigt eine Urk. von 1351 wegen Fin-stersee/ wo es heißt: ,,sa!vo jure hxreditario incolen-tium.” Und Erbrecht hatten Leibeigene nicht.