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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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150
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wir billig die Klöster wie friedliche Palmen, unter der»wohlthätigen Schatte^ die junge Freyheit heranwuchsund erstarkte. Einmahl für jeden Zuger, der dieseGeschichten lißt, muffen die Klöster Einsidlen, St.Blast, Muri , Cappcl rc. seiner geliebten Vater wegenin ewig dankbarer Erinnerung bleiben.

Die eidgenössische Geschichte dieses Jahrhundertsist einzig unter allen Völkergeschichten. Muth undTapferkeit haben unsere Vätcr mit hundert Völker-schaften gemein. Aber an Rechtlichkeit in Verträgenund Frömmigkeit — von Menschen nichts, von Gott alles zu erwarten — stnd sie von keinem überiroffen.Alle Pfiffe und Ränke der fürstlichen Kabinetergiengen zu Schanden vor der Geradheit ihrer Hand-lungsweise. In drey offenen Feldschlachten schlugensie die mächtigsten Fürsten ihrer Zeit, und alle ihreFeinde in hundertjährigem Kampf, Raubfehden, Be-lagernngen und Mordnachten. Ihrem Hochsinn fürRecht und Freyheit, und dem Glaube, der von denZelten her zu ihnen herab mag gekommen seyn 87),Gott richte in Treffen, wie in Ordalien die Streitig,feiten der Völker, bahnten ihre Künsten 88) Krieg zu

87) Pellouti er älteste Geschichte der Zelten!t.

88) „ Das Spießgewchr war bey den den Römern und Grie^„ d)cn die Hauptwasse. Man schreibt die Erneuerung