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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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1415 Luzcrner ( am 17. April ). Am 21 . ergab sich Mellüugen , vor welcher Stadt auch die Zugcr lagen; vonda stießen sie zu den Zürcher » vor Baden. In denMitbesitz der Landschaft kamen sie durch Kauf 54) ,wohlfeiler zu dem Schirm über die Hiincnbergcr 55).

54) Sigmund meinte, die Eidgenossen hätten den Herzogauf seine Rechnung überziehen sollen. Sie aber tha-tcnS auf die ihrige. Er schien Gewalt anwenden zu»vollen, ließ sich aber hernach aus Untcrhandlungeuein. NuS Geldmangel wollten sich die meisten Kamonemit dem Mannschaftsrecht begnügen. Aber Zürich stelltevor, was geschehen könnte, wenn ein Fremder die Ge-richtsbarkeit über ihre Eroberungen kaufen würde. Alsoschickte Zürich zum König nach Basel , und nahm vonihm die Stadt und Vestung Baden, Bremgarten ,Mellinqen, sammt aller Rechkung und Herrlichkeit um5000 (nicht 4500 nach Tscharner) rhein . Guldenzu Pfand. Wenn er wieder lösen will, soll er nebstdem Pfandschilling 6000 Gulden Kriegskosten zahlen.Daran zahlte Zug für seinen Antheil 760 rhein. Gold-gulden, jährlich mit 40 Gl. zu verzinsen, bis das Ka-pital erlegt ist, und stellte dafür Geiseln, die, bis derZins bezahlt ist, jeder mit 1 Pferd, auf Zürich an dieHerberq gemahnt werde» können. Aus einer Urkunde1403 (Staatsarchiv zu Zürich ) zu schließen,scheint Sigmund, indem er die dem Herzog abgenom-menen Länder unter gemeine Eidgenossen theilt, aufWiederlosung verzichtet zu haben.

55) B d. I. S. 109.