Stadt 61). Sie kauft 1427 den Kämmetersce und Güter62 ), lößte in kraft schiedrichterlichen Spruchs die 12 1430Mütt Kernen auf der obern Mühle zu Chaam 63), undkauft Waldungen zu Jppiken 64). Mit Zürich auö 1433einem verdrüßlichcn Prozeß 65 ) getreuen, erwirbt sievorn Kaiser Sigmund das Recht ihren Pfarrer 66)
es) Laut Seckelmeisterrechnung von 1428 hatte sieVorschlag 628 Pfd. 3 Plappert. 1429 Pfd. 315.
62 ) Um 170 Gl. Stadtarchiv.
63) Bd. II. S. 72. Note 11. Das geschah, als dieserGottfrid „die Herrschaft Chaam pfandwcis von O.st.r»reich" inne hatte. Weil nun Chaam nach dem Spruchder Eidgenossen an die Stadt gefallen, behauptetesie das LosungSrecht. Ulrich von Hertenstein antwortete„er hette noch an keinem Brief verstanden, wie die„Herrschaft Chan, an sy kommen were. Sy nicht,„ Oestrich habe Losung." Der Obmann Maneß sprach,nach dem die Sätze zerfallen, der Stadt das Recht zu.Unter den Richtern ist Egloff Etterlin , Stadtschreiber zuLuzern , merkwürdig. Stadtarchiv.
C'O Vd. II. S. 138.
65) A. a. O. S. 18 8.
66) „Zu 8anä Michely vor der Statt -mur, die vor ziten„ von Herzog Friderichen von Oesterrich zu Lehen rührte."Also war sie von jeher Pfarrkirche, und eine solche,angeblich St. Pcterskirche ist (1435) nie in See ver-sunken. Die heutige Kapelle heißt schon in einer Ur-kunde von 1430 „Kapell an der mittlern Gassen gelegen."