verhöhnte 58) Ury und GlaruS keine» Theil. Endlich1425 brachen offenbare Streitigkeiten aus. Der Stand Luzern will die Aemter Meyenberg , Richcnfee und Villmcrgcu,die er allein eingenommen, auch allein behalten. Zug,so eben heimathlicher Händel erledigt 59), mit Zürich ,Schwyz , Unterwaldcn und GlaruS beziehen sich aufAbscheide, daß alles Eroberte gemeinschaftlich getheiltwerden solle. Wie Luzern von diesen Verhandlungenseiner Gesandten nichts wissen will, mrd von beydenTheilen der Schultheiß und Rath zu Bern als Richterangeruffen, und diese entscheiden für die fünf Orte 6o).
Die Schuld an Zürich mag bald abgetragen wor-den seyn. Wir schließen das aus dem Wohlstände der
nach Luzern . Feverlich wurde» die Bundeseide erneuert.BalthasarS Gedanken und Fragmente w.
58) Seine Uneigennützigkeit ward, besonders von Schwyz „ als eine seltsame Schwachheit und thorrechre Red-,, lichkeit ausgelacht." T s ch a r n e r.
59) Bd. II. S. 151.185.Wytenbach (Sckweizerl.)setzt in diese Zeit das von König Sigmund den §u--gcrn verliehene Recht, eigene Münzen zu prägen.Tscharner erzählt von einer Verordnung, laut wel-cher von den 7 Orren Zürich und Luzern ermächtigtworden, kleinere Münzen zu schlagen.
60) Mspta Waseriana in Dtt Mgsserkikch e }U
Jürrch.