Dingen die ersten / »nr hier nicht 75) — die Ver-nichtung der BundcSbrüder in Mord, Raub und Branduneigennütziger Aussöhnung vorziehend, bis diesesschone Werk nach dem Tod deö einen und nach der Er-mordung der schweizerischen Kerntruppen bey St. Ja-kob aus fremder Hand kommen mußte, erregten ihn;dieser 10 jährige Krieg, der alte Zürcherkrieg geheißen,entzündete sich aus folgenden Ursachen 79).
Graf Friderich von Toggenburg , seine Vergröße-rungöpläne auf Kosten Herzog Friderichs von Oester-reich verwirklichen ;n können, schloß mit Zürich einBürgerrecht, das 5 Jahre über seinen Tod hinausdauern soll, mit Schwy; auf eben so lange Zeit einLandrecht, und mit Glaruö einen Bund. Die Zür-cher, vorzüglich der Bürgermeister Stüßi vernach-läßigte den altcrcnden Herrn 8«). Darob rächte ersich, daß er Schwyz mit den Grafschaften Toggen-burg und Utznach in ewiges Landrecht ließ, und vop
78) Weil sie ihre Stadt und ihr Land mehr als das Ganzeliebten. Hätken wir in unsern Tagen viele StüßiS undviele RedingS, so hätten wir v.ele Kri-qe, weil dienämlichen Grundsätze bis jetzt leben und wirken.
79) Wir beschreiben nur die Hauptmomente, und die Vor-faUcnheiten/ bey denen die Zuqer waren. Sonst müßteman, nur aus dem Stoff, den Bullingcr darbietet, eingrosses Buch schreiben.