Viele unüberwunden unter dem Schutt der angczüu-deren Kirche — alle der Gegenstand unserer Bewunde-rung/ so lange es eine Geschichte geben wird.
Das ganze Land erbebte ob der entsetzlichen Nach-richt. Nur Zürich jubelte. Die Kantone nahmen denRückzug. Luzern behielt Festigkeit; rieth zur Fort-setzung der Belagerung von Zürich , und erhielt dieEidgenossen noch 14 Tage im Feld. Wie alles ansein-ander gicng/ ließ dieser Stand den Zugern 200 MannBedeckung zurück 121 ).
Kleine Neckerei» dauerten fort. Mit Frankreich warFriede geschlossen. Der neue Feind / Graf Heinrichvon SarganS / konnte nichts thun / alS selben verzo-l44o gern. HanS von Nechbcrg streifte raubend bis ins Zu-gergebiet , und verbrannte Steinhaufen. Dafür zogendiese mit Luzern und Schwyz auf Horgcn; wie da§Dorf rein ausgeplündert war, fuhren ste über denZürchersee, verbrannten Zolliken , und eilten wiedermit vielem Raub in ihr Heimath, und sogleich wiederfort; giengen in der strengsten Kälte über den Rhein /verbrannten Rankwul und Feldkirch , und brandschatz-
12t) In einem Nechnungürodel von 1444 heißt es „ die Bür-ger sollent von der soldner wegen 221 Pfund." Das istdie erste Spur gegebenen KriegssoldeS.