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1474 Am 25. Dcinmonat erhielt Karl den Absagbricf. E6rückt die oestcrreichisch-schweizerische Armee 160 ) inSBurgund und vor Elicourt. Der zum Entsatz herbey-eilende Graf von Romont wird mit großem Verlurstgeschlagen und der Platz dem Herzog von Oesterreich abgetreten. Der Winter beschließt den Feldzng.
1475 Noch war der Schnee nicht geschmolzen , und dieEidgenossen erscheinen wieder im Feld. Pontarlier wirdentsetzt, Granson belagert, und mit Sturm genommen.Eine Stadt nach der andern siel den Eidgenossen in dieHände. Die Bundesgenossen des Herzog Karls warenberaubt. Er übte Gegenrecht am Herzog von Lothringen .
1476 Karl selbst — von Nancy her triumphirend — bewegtsich, nur der Rache, nicht was Klugheit gebott 161 ),Gehör gebend, in asiatischer Pracht mit 100,000 Mannund einigen hundert Stücken groben Geschützes gegen dieSchweiz — daö gröste Heer dieser Zeit; aber in sei-ncr bunten Zusamcnsetzung nicht gefürchtet 162). Sein
160) 10/000 Oesterreicher, und 8000 Eidgenossen. Jene hat-ten auch das Feldzeichen der Eidgenossen — ein weisesKreuz — angenommen, und das rothe abgelegt.
161 ) Was er hätte thun sollen und werden können, ist imfünften Buche bey ComkneS.
162 ) Merkwürdig ist, was Waldmann darüber urtheilt. Denn(so viel wir wissen) bis dahin unbekannten Brief, der