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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Karl Umstände macht, gegen die zu Basel hinterlegte 147-1WlcderlösungSsumme dem Herzog Sigmund die ver-pfändeten Herrschaften herauszugeben. Dieser ratifizirtnun mit den Eidgenossen den Erbvcrein 157).

Auch nach Hagenbachs Hinrichtung noch sucht Karlin gutem Vernehmen zu bleiben; sey es, daß die Be-lagerung von Nuiö ihn aufhielt, oder daß er sie vondem Bunde mit Frankreich abzuziehen suchte. Dieserkam zu Stand. Beyde Theile sollen einander gegenden Herzog von Burgund beystehen. Vom König er-hält jeder Schwcizersöldner monatlich 4 1/2 Gulden;sämmtliche Eidgenossen für jeden dreymonatlichen Feld-zug in burqundischen Landen 20,000 Franken, undeinige Stände „zum Unterhalt gegenseitiger Freund-schaft" jährliche Pensionen. Anch mit dem Herzog Rein-hard von Lolhttngcn vereinigten sich die Eidgenossen.

Ludwig will, daß sein Geld verdient werde. Errathet; den im doppelten Krieg begriffenen 158) Her-zog anzugreifen. ES ward auf einem Tage zu Luzern der Krieg beschlossen, den für Ludwig XI. Karls Un-vorsichtigkeit 159) wie gewünscht herbeygeruffen hatte.

157) Jedem Kanton werden jährlich 200rhein. Gl versprochen.

158) Mir dem Herzog von Bretagne , und dem König in England.15S) Weil nach seinem Wille Hagenbachs Tod gerächt wer-de» durste, und die Burgunder inS Sundgau fielen.