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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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lagern sich am Samstage nach der alten Fastnacht bey 1477Burgdorf. Von da — durch die Anstalten -er Bernernicht erschreckt 184) — zieht der Haufe auf Freyburg,wo er biv auf 3000 Mann anschwillt , und wo Gesandteder Genfer eintrafen. Hier wird vermittelt / daß diesesogleich jedem Gesellen 2 Gl. und dann noch später8000 französische Thaler zahlen und dafür Geiselschaft

185) leisten sollen. Die Sache schien erledigt. DieGesellen zogen jubelnd heim / und schickte» bald „etli-che der Tapfersten" auf Genf die 8000 Thaler ein-zuziehen. Geld war wenig da. Der Herzog mußte denunabcreiblichen und kühnen Männern Kostbarkeiten

186) geben. Sie brachten selbe auf Ury, von dakamen sie nachBern, welche Stadt dafür das Geldhergab. Und damit waren nicht nur sie, sondern Sa»voyen und Geuf und „eine ganze löbl. Eidgenossen-schaft beruhigt 187)."

184) Die in tihre Stadt 8000 Mann ab dem Lande als Be-satzung aufnahmen; endlich aber die Trupp durch dieStadt ließ „ir fründlich begegnete."

185) In die Ort Ury/ Schwyj/ Untcrwalden und Zug.

186) Eine Krön / ein goldenes Kreuz / ein goldenes Hals-band/ silberne Gefässe rc.

187) Aus dem — und daß die in Luzern versammelte Tag-satzung zu diesem Aufbruch schwieg/ und aus dem Zer-würfniß / in welches nachher die demokratischen Ständ-mit den aristokratischen geriethen / meinen wir / diese

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