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gehärteten Krieger 65), das Hochgefühl von Ehre 66)lind die unbegreifliche Verachtung, in der sie bey ihrenFeinden stunden 67), bey; aber ohne KricgSzucht, unddem daraus entspringenden Esprit de Corps würden ihreSchaaren unbehülfliche Massen gewesen seyn, die regellosgeopfert worden wären. Jeder Kanton hatte militari-sche Gesetze und Verordnungen 68). Die Taghcrrnwaren durch die Dauer des Feldzugs beständig ver-sammelt 69). Die Krieger beschlossen in Feldgemeinen
62) Ehe sie das Geld kennen lernten. Dazu kamen sie erstin den Burgunderkriegen. Als IMG die AppenzcllerHohenembS plünderten, theilten sie unter sieh den ge-fundenen Pfeffer und Hausgerätbe, und Silberzeugverbrannten sie. Tscharn er.
66) Der Soldat mußte Ehrenmann seyn. Frevler wur-den von ihren Obrigkeiten (ehr- und) wehrloserkennt. Aus dieser uralten Kriminalprozedur mag ameinfachsten erklärt werden, warum denen Banditen amMorgarten (Bd. HI. S. 59) nicht erlaubt wurde , amGefecht Theil zu nehmen.
67) Bey Morgarten, Scmpach, Murten rc. 1406 erbeu-teten die Appenzeller eine Fahne, worauf viele Teufelabgebildet, mit der Umschrift: Hunderttausend Teufelsollen unser warten, wenn wir nicht alle diese Bauernzu tod schlagen. Karl der Kühne nannte die Schweizer Nur Bettler. B. Pirkheimer bell. lielv.
68) Schmidt- alliiern. Geschichte rc. >(.
69) Einmahl während dem Schwabenkrieg.