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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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265
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busch, ihre Waffen kurze Degen 75 ), lange Spießeund Morgensterne. Jedes tausend Fußgänger war mir100 Schützen beflügelt, die früher Pfeile, nun ausSchießgewehren steinerne und bleierne Kugeln schössen.Beynahe der vierte Theil war mit Hallparden bewaff.net. Sie zeichneten sich durch ihre Kopfzierde, glän-zende Waffen und Riesengestalten weit aus 76).

Ohne Abfagbriefe geschah kein Angriff 77). Siewurden an einer hohen Stange gewöhnlich von einemReuter getragen 78). Der Feind wurde sorgfältig aus-gespähet, dann in geschlossenen Gliedern nach auf denKnieen vollendetem Gebetl im Sturmmarsch 79) , undin tiefem Schweigen, damit die Hauptlcure verstanden

75) Die großen Streitschwerter flnd älter und wurden ab»geschaft. T s ch a r n e r.

76) I. § u ch S -c.

77 ) Darum die Zuqer bey dem lleberfall der Zürcher (S. 8S)dock nicht angriffen, bis sie abgesagt.

78) Darum wollten die Zürcher einen Boten von Lachen er-morden „ das er den Brief nit an einem Stecken trug."Er verantwortete sich, die Zürcher haben früher aucheinen geschickt, der den Brief „in einer Täsche" hatte.Schode ler.

79) Phalange et hastarum violentia. B. Pirkheimer.Noch bedienten sich die Deutschen der Schilde, die dieSchweizer schon lange beyseitS gelegt.