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wurden fremde Herrn und ihre Gelder feyerlich aufTagsatzungen aufgegeben. Aber waS half LaS, wennPartikularen erlaubt war, sich bestechen zulassen 93),und dann diese wieder mit ihrem Gelde auf den gemei-nen Mann wirkten?
Daß Zug nicht mit dem Strohm der allgemeinenSittenlosigkeit fortgerissen wurde, daran ist vorzüglichdie hohe Bildung der Stadtgetstlichkeit, im Vergleichder Klerisey anderer Orten 94) , und die davon herkom-mende wahre Religiosität schuldig. Pfarrer Hürlimann,Brenner und Eberhard waren Schriftsteller. Bücherwaren hochgeschätzt 95): Bibliotheken wurden ange-legt 96), und um großes Geld die Erstlinge der Buch-druckcrkunst angefchafc 97). Wir haben unsere Vater
sr) W a l d m a n n re. von H. H. Füßl k.
94) Die ordinirt wurde auf Zeugniß: potest latme legere,et etiam aliquid intelligcre. In Luzern war die Bil-dung so sehr vernachläßigt, daß von 4178 bis 1524 nureiner aus der Bürgerschaft Pfarrer war. R. CysatSAnfang rc. des JefuiterkollegiumS. Mspt.
95) Sie wurden dem Nachfolger auf einer Pfründe feyerlichübergeben. Stiftbrief der Pfarrhelferpfrnnd14 29. Dem Kavlan auf der heil. Krenzpfrund 1476.
96) 1474. „ M. Eberhard gibt vill und gute Bücher in dielibercy." Sie wird 1491 mit vielen Büchern vermehrt.
97) Die Decreta Gratiani. Ed. Basilea:. 1474. ZurlaubeNMonom. helv. tug. T. IV.