der kleinen Hirtennation Gesandte des Pabsten , deö 1512Kaisers, des KönigS von Spanten, des Königs vonFrankreich / dcS KönigS von England, deS HerzogsLauretanuS, der Republik Venedig , des Herzogs vonSavoyen, des jungen Herzogs Sforza, der StadtMayland, der Fürsten von Oranien und Neuenburgerschienen, und alle Redekünsten , und die der Politikerschöpften, die Interessen und Ansprüche ihrer Herrndurchzusetzen. Noch nicht vollen 200 Jahren geschahnun, daß die Enkel der Sieger am Morgarten überdie grösten Monarchen des Abendlandes zu Gerichtsaßen. Nach dem Wunsch deö Pabsts, deü Kaisers undder Mehrheit der Mayländer und nach den EingebungendeS Rechts und einer weisen Politik 89) entschieden tut»ter gemäßigten Bedingungen 90 ) die Tagherrn für deu
89) Daß sie keinen mächtigen Nachbar erhalten. In einerSeckelm. Rechnung der Stadt Zug von 1511 le-sen wir „ ferner in Schaz gelegt 855 Gl. an Gold istvom Herzog von Mayland." Nun aber waren seit 11Jahren die Sforz jeden nicht mehr Herwgen von May-land. ES scheint also, der junge Maximilian habe indieser Zeit durch Geld, für das was geschehen ist, zugewinnen gesucht.
90) Don den Eidgenossen selbst herabgesetzten. Sie »ahmen150/000 Dukaten für die Kosten des KricqS. Ihnen sollLauiS, LuggaruS, Doms und Eschenthal bleiben -c.