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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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1513 Nachrichten von Gewaltanwendung, wie zu Bern 115)und Luzern geschehen / in welchen Städten Hinrichtun-gen vorfielen. Diese einheimische, von, Kardinal Schin-ner genährte Fehde wurde der Zwibeln krieg 116 )geheißen. Neuerdings schwor man den Pensionen ab. AlleFranzosen mußten die Schweiz verlassen. DaS Ungewit-ter mußre abgeleitet, den Führern Geld 117 , dem Land-mann Besänftigung werden. Da unternahm man denZug nach Dijon mit 30,000 Mann auf Anstiften de§Kaisers. Unser Land mag daran wenig Antheil gehabthaben, weil es wenig abzuleiten hatte 118). Billig wirddarum dieser Krieg, der den franzöfischen König demü-rhigte (er mußte den Frieden um 4oo,ooo Kronen er-kaufen) mit seiner Schändlichkeit 119) hier Übergängen.

"5) Zug mit andern Orten suchte umsonst zu vermittle«.

116 ) Weil die die Stadt Luzern belagernden Bauern einigeTage nichts anderes als Nüsse und Zwibeln genossen.

117) Aii sel m.

118) In dm Demokratien scheint um diese Zeit das Pensio-nen» und BcstechungSsystem noch am wenigsten orqanisirtgewesen zu seyn, Sie waren ruhig, als darum in denAristokratien Aufruhr und Krieg war, und Schaffoteerbaut wurden. Sie wurden zu Mittlern gebraucht, unddämpften mit den Waffen, wo sie in dieser Eigenschaftnicht auslangten, wie zu Luzern im tzänner 1514.

IIS) Sogar Gräber wurden geöffnet, in der Meinung darin»Geld anzutreffen, Kirchengefässe geraubt, und das Sa-krament weggcworffen rc.