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1517 Sultan SelimS Siege in Asien erschreckten die Chri-stenheit. Der Pabst mahnte zu den Waffen. Die Eidge-nossenschaft versprach 10,000 Mann / wenn man sie mitGeld versehe; wären die nicht genug ,, wolle man noch2000 Pfaffen laufen lassen 146).” Aber kräftiger wirkte1519 gegen den verhexenden Strom der OSmanen Karl/ derso eben den Thron der Deutschen bestieg. Umsonst in-irigirten Frankreich und der Pabst. Daö Reich erklärtesich für ihn. Der einzige Herzog von Wirtenberg wollte ^sich mit einem angeworbenen eidgenössischen Heer gegenden schwäbischen Bund erhalten 147). Er wurde ver-trieben/ und fand Aufnahme und Schutz in denen mitihm verbürgerrechteten Städten Luzern und Solothurn .
Karl war kaum zum Kaiser gekrönt worden, alsSpannung mitFrankreich entstand. Sie kam von jungenGemüthern und einem geistvollen Menschen natürlichenWetteifer; auch von Feindschaft 148). ES war keinekleine Aufgabe für den Pabst/ für welchen sich zu er-klären. Allen dreyen loffen schweizerische Knechte inMenge zu «woraus große Zwytracht/ Uneinigkeit / Auf-
Neid/ daß der König 6e so glänzend empfieng und fürst-lich beschenkte?
146) Chronicon helv. in der Wasserkirche zu Zürich .
147) Zug gab ihm Volk. Handschrift^ Chronik beyA. Acklin.
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