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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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328
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1521 Kaiser Karl V. fiel in die Pikardie und inS Maylän-.dische unter Begünstigung deS Pabsts , dem der Kardi-nal Schinner 12,000 Schweizer zugeführt Hütte 156).Etwa 10,000 Mann zogen dem König, viele dem Kaiserselbst zu. ES war an dem, daß die Schweizer für fremdeZwecke und Geld sich selber erwürgen sollte« 157), alsvon den Tagherrn beyden Armeen der Befehl zukam ,heimzukehren. Der Kardinal, von allem unterrichtet,bestach den für die kaiserlich -päbstliche Armee bestimm-ten Bote. Den an den französischen General Lautreeließ er gehen 158). Nun verließen die Schweizer seineArmee; die bey den Allirten blieben 159) , weil sie

156) Robertsons Geschicbteder Regierung Ka!i-ser Karls V. rc.

157) Aus den Kantonen Bern, Basel , Freyburg und Soko-thurn waren 8009 in französischen und 6000 Mannin kaiserlichen Diensten.

158) Darum halten wir die Nachricht für falsch , daß amEnde dieses Jahrs Lautrer Parma mit 14000 Schwei-zern entsetzt habe,

159) Aber hielten an den Befehlen, keine Feindseligkeitengegen die Franzosen auszuüben. ES erklärte der Be-fehlhaber von Zürich „wenn diese Zelten und alles,„was darine ist, Gold wären, so nähmen wir eS nicht„an, wofern wir dafür die beschwornen Ordonanzen hint-„ ansetzen sollen. " Umsonst suchten in diesem Gefühldie Zürcher, die im französischen Dienste stehendenEidgenossen zum Rückzug zu bewegen. Sie schlugen