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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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de» Befehl nicht erhielten. Das und die' Nache eines 1521beleidigten und verfchmäheten WeibeS 160) waren Ur-fache, daß daS Mayländifche für die Franzosen verlo-ren und an die Kaiserlichen üb'rgieng. Keine Waf-fenthat bezeichnete diesen sechs Wochen datierenden Feld-zug 161).

Der französische König durch die kaiserliche Besetz-1522ung dcS Mayländischen nun in seinen Staaten ange-griffen, foderte die bundeömäßigen 16,000 Mann. Erbesiegte ihren Unwille durch die schmeichelhafte Aus-zeichnung, daß er durch sie feinen Sohn aus der Taufeheben ließ 162), und ihnen erlaubte, die Hauptleuteselbst zu ernennen 162). Wieder stunden Schweizer

sich mit einem Haufe Zuger und eidgenössischen Ueber-löufern'mit Gewalt durch. S. Meisters helv. Ge-schichte rc. rc. auch seine Geschickte von Zürich .

160 ) Louise von Savoyen, Mutter des Königs. Sie beraubteihn der Ehre das Mayländische glücklich vertheidigetzu haben, indem sie die dafür bestimmten 300,000 Kro-nen lzurück- und für sich behielt. Roberts»n rc. ic.

161) Wulflins Tagebuch.

162) Durch Gesandte von Uri und Luzern . Jeder Kantonsteuerte 20 Dukaten an zwey goldene Pfenning, diedem Prinzen eingebunden wurden. Zurl. bist. milit.E. Haller hat keine Beschreibung davon gefunden.

163) WaS sonst laut Bund dem König vorbehalten war.