Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
333
JPEG-Download
 

333

net 174) und das des folgenden JahrS nicht, hätte 1524Franz aus Sparsamkeit nicht die meisten eidgenössischenVölker wieder abgedankt.

Obgleich im heimathlichen Boden religiöse und staats-rechtliche Dinge verhängnisvoll zum Ausbruch reiften175), zogen doch neuerdings dem französischen Königzu tauscndenweise eidgenössische Söldner zu. Er unter-nihmt damit die Belagerung von Pavia . Die Kaiser-lichen eilen zum Entsatz herbey. An einem Frcytag, 1525den 24. Hornung geschah die Schlacht, in welcher derKönig alles, nur die Ehre nicht, die Schweizer Z 000

174) Wo viele, vorzüglich Hauptlcute umkamen. Hernachkam eine Krankheit, daß von 12,000 Schweizern kaum4000 wieder heimkamen.

175) Zu Baden schlugen sich die Tagherren blutig. AmannLeonhacd Steiner von Zug besänftigte die Gemüther.L. Meisters helv. Geschichte -c. Zu Zug undFraucnfeld waren Berathungen, zu Stein und Slamm-hcin auSgebrochenen Aufruhr mit Waffengewalt zu däm-pfen. Schwyz und Unterwalden n. d. Wald fordertedie Dereinigung mit den Franzosen heraus, und ver-bott den ihrigen, selben zuzuziehen. Zürich, Bern ,Basel erklärten sich unpartheiisch. Uri, Zug und Schaff-hausen erlaubten die ihrigen den Franzosen öffentlich.Luzern, Solothurn und Freyburg wollten erst bezahltp lei)ti. „ES ist nüt als große Confussion und Zertrennung."Relation des kais. Gesandten an seinem Hof.